Investitionen: Leopoldshöhes Fachbereichsleiter Dirk Puchert-Blöbaum steht im Technikraum des Schwimmbades der Grundschule Asemissen. Einige für den Betrieb wichtige Anlagen hat die Gemeinde erneuert. Foto: Thomas Dohna - © Thomas Dohna
Investitionen: Leopoldshöhes Fachbereichsleiter Dirk Puchert-Blöbaum steht im Technikraum des Schwimmbades der Grundschule Asemissen. Einige für den Betrieb wichtige Anlagen hat die Gemeinde erneuert. Foto: Thomas Dohna | © Thomas Dohna

Leopoldshöhe Millionen für die Grundschule Asemissen

Sanierung: Schwimmbad und Duschen gehen wieder in Betrieb. Wegen fehlender Ersatzteile und des Einsatzes von Spezialfirmen hat sich die Reparatur verzögert

Thomas Dohna

Leopoldshöhe. Etliche Monate haben die Schüler der Grundschule Asemissen auf ihr Schwimmbad verzichten müssen. Und auch die Duschen haben lange nicht so funktioniert, wie sie sollten. „Zum neuen Schuljahr wird alles wieder nutzbar sein“, sagt Dirk Puchert-Blöbaum, Leiter des Fachbereiches Bauen und Umwelt in Leopoldshöhe. Die Gemeinde investiert mehrere Millionen Euro in Schwimmhalle und Grundschule. Das Bad der Grundschule sei gut in Schuss, habe ihm ein Fachmann für Schwimmbadbau bestätigt, sagt Puchert-Blöbaum. Allerdings habe es in der Vergangenheit Probleme bei der Beschaffung von Ersatzteilen gegeben. Die sogenannten Schwallwasserbehälter seien undicht gewesen und hätten ersetzt werden müssen. „Die waren so schnell nicht verfügbar“, sagt Puchert-Blöbaum. Nun stehen die neuen Behälter und funktionieren. „Eigentlich wollen wir auch die Glasbausteine ersetzen“ Ähnlich sei es mit dem Ersatzteil für eine Pumpe gewesen. Auch da habe die Gemeindeverwaltung lange auf ein Ersatzteil warten müssen. Bei den Duschen ist eine Kalt-Warm-Regelung ausgefallen. Diese Reparatur könnten nur Spezial-Firmen ausführen. Auch das habe gedauert. „Klar ist das ärgerlich, wenn die Anlagen nicht genutzt werden können“, sagt Puchert-Blöbaum. Äußerungen, die Grundschule Asemissen werde bei Investitionen und Instandsetzungen benachteiligt, tritt aber Puchert-Blöbaum entgegen. Allein im vergangenen Jahr habe die Gemeinde 80.000 Euro in die Unterhaltung des Gebäudes und seiner Anlagen gesteckt. 100.000 Euro seien als Investition in die Erneuerung des Daches geflossen. In diesem Jahr sollen Fußböden erneuert und Mittel in die Sporthalle und in die Umkleiden fließen. Auch wird das Dach erneuert. „Eigentlich wollen wir auch die Glasbausteine ersetzen“, sagt der Fachbereichsleiter. Für 2019 und 2020 sind größere Investitionen geplant Weil aber die Sporthalle am neuen Integrationszentrum wegen der Bau- und Sanierungsarbeiten nicht genutzt werden könne und die Trainingszeiten von dort auf die Halle der Grundschule Asemissen verlegt worden seien, werde man diese Maßnahme wohl verschieben. Insgesamt 310.000 Euro soll das Ganze kosten. Außerdem werden weitere 30.000 Euro in die Schwimmbadtechnik fließen. Für die Jahre 2019 und 2020 hat die Gemeinde die größte Investition geplant. Dann soll die Schule in drei Abschnitten energetisch saniert werden. „Wir werden neue Fenster einbauen, und es wird eine Wärmedämmung geben“, kündigt Puchert-Blöbaum an. Insgesamt sollen 1,7 Millionen Euro investiert werden. Noch nicht im Plan sind die im vorläufigen Schulentwicklungsplan als fehlend festgestellten gut 400 Quadratmeter Schulfläche. Da müssen Planungen und Beschlüsse abgewartet werden. Außerdem: „Wir müssen als Gemeinde diese ganzen Maßnahmen ja auch finanzieren können“, sagt Puchert-Blöbaum und verweist auf den geplanten weiteren Anbau für die Felix-Fechenbach-Gesamtschule. Kosten sind noch nicht bekannt. Der im vergangenen Jahr fertiggestellte Anbau für die Oberstufe hat rund 2 Millionen Euro gekostet.

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