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Lemgo / Detmold Verfahren gegen Fynn Holpert wegen Scheck-Affäre eingestellt

24.05.2013 | Stand 24.05.2013, 21:30 Uhr

Lemgo. Die Detmolder Staatsanwaltschaft hat das Verfahren gegen den ehemaligen TBV-Geschäftsführer Fynn Holpert im Zusammenhang mit einem 200-Millionen-Euro-Scheck eingestellt. Die Ermittler konnten dem Beschuldigten keine Straftat nachweisen. Holpert verfolgte 2011 gemeinsam mit zwei regionalen Investoren große Pläne rund um die Lemgoer Lipperlandhalle und hatte zu einem Treffen zwischen dem potenziellen Investor aus den Niederlanden mit dem Sparkassen-Vorstand eingeleitet. Währenddessen zückte der potenzielle Investor aus den Niederlanden dann eine Kopie des ominösen 200-Millionen-Schecks von der in London ansässigen HSBC-Bank. Weil den Bänkern die vermeintliche Sicherheit seltsam vorkam, stellten sie pflichtgemäß eine Verdachtsanzeige. Seitdem ermittelte die Staatsanwaltschaft Detmold 17 Monate lang im In- und Ausland, ob es sich um Urkundenfälschung handelte (Aktenzeichen 21Js13/12). "Mein Mandant war überhaupt nicht darauf vorbereitet. Fynn Holpert hat nur mit am Tisch gesessen", berichtet Holperts Anwalt.  Die Vernehmungen in der Strafsache Volker Zerbe laufen unterdessen weiter.

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