Margitta und Thomas Müller und Therapiehündin Angel mit Fotos von Julian. Das mittlere Bild zeigt ihn kurz vor seinem Tod mit den Therapiehunden Rio und Angel. Links daneben ein Foto des dreijährigen Julian mit Rebecca und rechts ein Bild, da ist er sechs Jahre alt. - © Bernhard Preuss
Margitta und Thomas Müller und Therapiehündin Angel mit Fotos von Julian. Das mittlere Bild zeigt ihn kurz vor seinem Tod mit den Therapiehunden Rio und Angel. Links daneben ein Foto des dreijährigen Julian mit Rebecca und rechts ein Bild, da ist er sechs Jahre alt. | © Bernhard Preuss

NW Plus Logo Beerdigung des Pflegesohns Leibliche Mutter zahlt Bestattung nicht: Streit um den Tod von Julian

Die Pflegefamilie wartet auf eine Unterschrift der Pflegemutter. Diese hatte ihren Sohn als Baby so sehr geschüttelt, dass er danach schwerstbehindert war.

Erol Kamisli

Horn-Bad Meinberg/Leopoldstal. Margitta und Thomas Müller sind traurig, enttäuscht und sauer. Das Paar versteht nicht, dass sie den schwerstbehinderten Pflegesohn Julian, der bis zu seinem Tod am 8. Oktober knapp 22 Jahre in der Familie lebte, nicht beerdigen können. „Es ist wirklich schlimm. Nach seinem Tod haben wir als Pflegefamilie keinerlei Rechte mehr", sagt die 57-Jährige. Von der leiblichen Mutter misshandelt Julians Leichnam ist verbrannt worden. Die Urne steht immer noch beim Bestattungsunternehmen, weil niemand die Bestattungskosten übernehmen wolle, sagt Margitta Müller...

realisiert durch evolver group