Juliane Götz aus Büren steht gemeinsam mit Flavio Baltermia auf der Bühne. - © SAT.1/ProSieben/André Kowalski
Juliane Götz aus Büren steht gemeinsam mit Flavio Baltermia auf der Bühne. | © SAT.1/ProSieben/André Kowalski

Büren Bürenerin fliegt bei "The Voice" raus - andere OWL-Kandidatin ist weiter

Juliane Götz gibt im Duett alles, ihr Gesangspartner aber hat bei einem entscheidenden Kriterium Vorteile

Büren. Am Donnerstagabend schaute ein Millionenpublikum in Deutschland, ganz besonders aber Freunde, Familie und Bekannte aus Büren der 19-jährigen Juliane Götz beim Versuch zu, in der Castingshow "The Voice of Germany" die nächste Runde zu erreichen. In der zweiten Runde, den sogenannten "Battles", performte die 19-Jährige zusammen mit ihrem Duett-Partner Flavio Baltermia keinen Song aus den 40er Jahren wie noch in der Auftaktsendung, sondern ein modernes Stück: "I'm not the only one" von Sam Smith. "Ein emotionaler und toller Auftritt", lobte Mentorin Yvonne Catterfeld. Dann hatte die Musikerin, deren Team sich Juliane Götz angeschlossen hatte, aber die schwere Wahl zu treffen. "Ich entscheide mich für die Stimme, bei der ich noch mehr Spielraum für Ausdrucksmöglichkeiten erkenne", sagte Catterfeld. Und entschied sich wenige Sekunden später (nun gut, eine ausführliche Werbepause lag auch noch dazwischen) für Flavio. Aus der Traum für Juliane, die auch keinen "Stil-Deal", also einen anderen Juror, für sich gewinnen konnte. Mit ungewöhnlichem Stil überzeugt Mit ihrem ungewöhnlichen Stil und der sehr speziellen Lied-Auswahl hatte die "junge Ostwestfälin", wie sie Smudo von den Fantastischen Vier nannte, in der ersten Runde noch zunächst für Stirnrunzeln bei allen Mitgliedern der prominenten Jury gesorgt. Doch dann bekundeten die Jury-Mitglieder der Reihe nach ihr Interesse. Yvonne Catterfeld drückte damals als letzte auf den roten Buzzer, mit dem ein Coach sein Interesse an einem Talent bekundet. Götz entschloss sich, in ihrem Team weiter um den Titel von "The Voice of Germany" zu kämpfen - bis zum Donnerstag, als der Traum vom Castingshow-Durchbruch jäh platzte. Horn-Bad Meinbergerin ist weiter Für die gebürtige Horn-Bad Meinbergerin Maria Pasqua Casti ist es am Donnerstagabend spannend geworden. Bei "The Voice of Germany" ist sie in den Battles gegen gleich zwei ihrer Team-Mitglieder angetreten. Und konnte punkten. "Als Italienerin kann ich mein Temperament natürlich auch in die Battles einfließen lassen", kündigte Casti vor ihrem Auftritt auf der "The Voice"-Bühne an. Aber auch ihre Kontrahentinnen, Lena Rotermund (16) und Amanda Lena Jakucs (23) waren für den Kampf gewappnet. Die Jury, bestehend aus Yvonne Catterfeld, Michi & Smudo von den "Fanta Vier", Mark Forster und Marias Teamcoach Michael Patrick Kelly zeigte sich beeindruckt von der gemeinsamen Darbietung von Pinks "Whatever You Want". Und auch Moderatorin Lena Gercke kommentierte nach dem Auftritt: "Ihr wärt eine prima Girlgroup."Zunächst sah es in der Jurywertung nicht allzu gut für Maria Pasqua Casti aus. Das meiste Lob konnte ihre Gegnerin Amanda einheimsen. Doch die Entscheidung lag letztendlich bei Coach Michael Patrick Kelly. Und der entschied sich, mit der 21-jährigen Horn-Bad Meinbergerin weiterzugehen.

realisiert durch evolver group