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Rolf Herbrechtsmeier mit Führerscheinen aus Ungarn, die er zurückbehalten hat, nachdem seine Kunden nicht zahlten. - © Bernhard Preuss
Rolf Herbrechtsmeier mit Führerscheinen aus Ungarn, die er zurückbehalten hat, nachdem seine Kunden nicht zahlten. | © Bernhard Preuss

Prozess in Detmold „Führerscheinkönig“ bestreitet Vorwürfe - Staatsanwalt sauer

Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft hat der selbsternannte „Führerscheinkönig“ zahlreiche Autofahrer in ganz Deutschland finanziell geschädigt. Auch das Finanzamt ist betroffen. Bereits während der Anklageverlesung gibt es Ärger.

04.12.2019 | Stand 04.12.2019, 16:59 Uhr

Detmold (dpa/lnw). Fast zwei Stunden lesen die beiden Staatsanwälte die Namen und die Wohnorte der Geschädigten vor. Es sind rund 700. Den Zuhörern im Landgericht Detmold kommt es am Mittwoch am ersten Prozesstag vor wie ein Ritt über die Landkarte Deutschlands. Die Opfer kommen aus Berlin, eine Frau Dr. aus Jena, andere aus Cuxhaven, Darmstadt, Meschede, Kamen, Castrop-Rauxel, Fulda und München. Ein Geschädigter kommt aus der Schweiz.

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