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Auf der Anklagebank (von links): Anwalt Jann Popkes, sein Mandant Heiko V., Anwalt Jürgen Bogner, sein Mandant Mario S., Andreas V. und sein Anwalt Johannes Salmen. - © Bernhard Preuss
Auf der Anklagebank (von links): Anwalt Jann Popkes, sein Mandant Heiko V., Anwalt Jürgen Bogner, sein Mandant Mario S., Andreas V. und sein Anwalt Johannes Salmen. | © Bernhard Preuss

Hundertfacher Missbrauch Am Mittwoch soll das erste Urteil im Lügde-Prozess fallen

Vor dem Landgericht Detmold sind drei Männer im Missbrauchsfall Lügde angeklagt. Gegen einen von ihnen soll es jetzt ein Urteil geben. Der Mann aus Niedersachsen soll angestiftet haben - übers Internet.

Janet König
17.07.2019 | Stand 17.07.2019, 16:51 Uhr
Erol Kamisli

Kreis Lippe. Heiko V. aus Stade muss heute wohl zum letzten Mal im Prozess um den Missbrauchsfall Lügde auf der Anklagebank Platz nehmen. Sein Verfahren war schon am zweiten Prozesstag abgetrennt worden. Am Abend will die Jugendschutzkammer unter dem Vorsitz von Anke Grudda in einem gesonderten Termin ein Urteil sprechen. Zuvor sollen noch der Sachverständige, der Heiko V. als nicht pädophil eingeschätzt hatte, gehört und einige kinderpornografische Bilder aus dem Besitz des Angeklagten angeschaut werden. Danach werden die Plädoyers der Staatsanwaltschaft, des Verteidigers Jann Henrik Popkes, und der Nebenklage sowie die Urteilsverkündung folgen.

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