Immer mehr Jugendliche sind für die Botschaften der ultrakonservativen Strömung innerhalb des Islams empfänglich, sagen Sicherheitsbehörden. - © picture alliance / dpa
Immer mehr Jugendliche sind für die Botschaften der ultrakonservativen Strömung innerhalb des Islams empfänglich, sagen Sicherheitsbehörden. | © picture alliance / dpa

Detmold Im Irak inhaftierte Islamistin will in Detmold ein neues Leben beginnen

Erol Kamisli

Kreis Lippe. Sie nehmen nicht am Sportunterricht teil, beten auf dem Schulflur oder werden aggressiv gegen Lehrer – religiöse Fundamentalisten stellen nach Ansicht einer Lehrerin und weiteren Insidern ein zunehmendes Problem an hiesigen Berufskollegs dar. Zu dieser Gruppe gehörte nach Recherchen der Lippischen Landes-Zeitung auch die Detmolderin Fatima M., Deutsche mit tschetschenischen Wurzeln. 2015 ist sie mit Ehemann und zwei Kindern ins „Kalifat" des sogenannten Islamischen Staates (IS) in den Irak ausgereist und als Sittenwächterin tätig gewesen. Nachdem die 30-Jährige im Juli 2017 verhaftet wurde und ihre einjährige Haftstrafe fast abgesessen hat, will sie nun nach Deutschland zurück. Ihr Anwalt Gabor Subai bestätigt die bevorstehende Freilassung: „Sie möchte zurück und hier ein neues Leben beginnen." Nach LZ-Recherchen war nicht nur die 30-Jährige eine IS-Anhängerin, sondern auch diverse Frauen und Männer aus ihrem Familien- und Freundeskreis. Der gemeinsame Nenner: Sie alle besuchten lippische Berufskollegs. Gibt es dort ein Salafismus-Problem? Die ganze Geschichte auf LZ.de (Plus-Inhalt).

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