Der Angeklagte und sein Anwalt Martin Mauntel. - © Bernhard Preuss
Der Angeklagte und sein Anwalt Martin Mauntel. | © Bernhard Preuss

Detmold Augustdorfer Mordprozess: Angeklagter lässt Erklärung verlesen

Martin Hostert

Detmold/Augustdorf. Im Augustdorfer Mordprozess hat der Angeklagte vor dem Detmolder Landgericht gestanden, seine Exfreundin getötet zu haben. Er habe ihr im Streit um Geld mehrfach ein Messer in den Hals gestochen und sie mit einem Gardinenseil gewürgt. Er sei sehr betrunken gewesen, Eifersucht habe keine Rolle gespielt, ließ der 32-Jährige seinen Anwalt verlesen. Martin Mauntel, Anwalt des Angeklagten, setzt genau darauf und will vor Gericht nachweisen, dass sein Mandant nicht aus dem niederen Beweggrund "Eifersucht" zugestochen habe, sondern dass es in dem Streit tatsächlich unter anderem um die Begleichung von Schulden gegangen war. Mehrere Zeugen berichteten, dass der Angeklagte n der Tat regelmäßig übermäßig getrunken habe.Der 32-Jährige selbst ergriff während des ersten Verhandlungstages das Wort nicht. Ein Urteil wird Ende August erwartet. Ende Januar war die 37-Jährige tot in ihrer Wohnung in der Mittelstraße in Augustdorf gefunden worden. Ihr Arbeitgeber hatte die Frau bei der Polizei als vermisst gemeldet, da sie nicht zur Arbeit erschienen war. Der 32-jährige Rumäne konnte später als mutmaßlicher Täter ermittelt und festgenommen werden.

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