Die Verteidiger Ralph Niemeier (l.) und Jan-Christian Hochmann forderten für ihren Mandanten wegen Totschlags in zwei Fällen sieben Jahre Haft. Das Gericht sah das anders. - © Janet König
Die Verteidiger Ralph Niemeier (l.) und Jan-Christian Hochmann forderten für ihren Mandanten wegen Totschlags in zwei Fällen sieben Jahre Haft. Das Gericht sah das anders. | © Janet König

NW Plus Logo Bad Salzuflen Mutter und Bruder getötet: Lebenslange Haft nach Mord auf Reiterhof

Der Staatsanwalt glaubt, der Bruder habe sogar noch geschlafen – aber selbst wenn er wach gewesen wäre, ändere es nichts am Mordmerkmal der Heimtücke.

Janet König

Detmold/Bad Salzuflen. Dass er die Leichen von Bruder (62) und Mutter (84) nach der Tat zudeckte, wertet der psychiatrische Sachverständige Martin Reker als "Sorgfaltsgeste". Davor hatte der Angeklagte (59) beide am Morgen des 4. Septembers 2021 auf einem Hofkomplex im Bad Salzufler Ortsteil Wülfer-Bexten per Genickschuss getötet. Das Motiv dringt auch am dritten Prozesstag nicht ganz durch. Ein klares Urteil gibt es trotzdem – es lautet: lebenslänglich.

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