Aufräumarbeiten nach dem Feuer im Unterholz am Gut Welschof - © Sigurd Gringel
Aufräumarbeiten nach dem Feuer im Unterholz am Gut Welschof | © Sigurd Gringel

Schloß Holte-Stukenbrock Feuerwehr verhindert Waldbrand am Gut Welschof

Feuer: Einen Zusammenhang mit der Brandserie im benachbarten Augustdorf will Löschzugführer Daniel Kammertöns nicht herstellen. Anzeichen auf eine Brandstiftung haben die Einsatzkräfte nicht gefunden.

Sigurd Gringel

Schloß Holte-Stukenbrock. Auch wenn am Montag kurz nach dem Einsatz leichter Nieselregen spürbar war, war die Waldbrandgefahr wegen der anhaltenden Trockenheit immer noch hoch. So stand es auf dem Warnmelder des Stukenbrocker Löschzugführers Daniel Kammertöns. Der Deutsche Wetterdienst stuft die Waldbrandgefahr für unsere Region mittlerweile auf mittel bis gering ein. Weil die Feuerwehrleute aber mit dem Schlimmsten rechneten, rückten beide Löschzüge aus, als sie am Montag gegen 12.20 Uhr alarmiert wurden. Ein Greenkeeper des Senne-Golfclubs „Gut Welschof" hatte bei Pflegearbeiten Rauch im Wald östlich des Gutshofs bemerkt und die Feuerwehr benachrichtigt. Die rückte mit beiden Löschzügen, Schloß Holte und Stukenbrock, insgesamt fünf wasserführenden Fahrzeugen und etwa 50 Feuerwehrleuten aus. Auch der Rettungsdienst und die Polizei waren zur Stelle. Brandgebiet wird weiträumig gewässert Vor Ort stellte sich der vermutete Waldbrand als Feuer im Unterholz heraus. Etwa 60 Quadratmeter Fläche waren in unmittelbarer Nähe zu einem Wirtschaftsweg in Brand geraten. Die Flammen reichten teilweise mehrere Meter hoch, die Spuren sind noch an den Baumstämmen zu erkennen. Die Feuerwehr wässerte das Gebiet mit 11.000 Liter Wasser weiträumig, wie Daniel Kammertöns schildert. Nach etwa einer Stunde rückten die letzten Einsatzkräfte wieder ab. Zu der Brandursache konnte der Löschzugführer nichts sagen. Er wollte auch nicht spekulieren, ob der Brand am Gutshof mit der Brandserie in Augustdorf in Verbindung stehen könnte. Im Naturschutzgebiet Oberes Furlbachtal hatte es in den vergangenen Wochen sieben Einsätze für die Feuerwehr auf der Gemarkung Augustdorf gegeben. Der jetzige Brand liegt nur wenige hundert Meter Luftlinie entfernt. Dazu Daniel Kammertöns: „Wir haben zumindest nichts gefunden, was auf eine Brandstiftung schließen lässt."

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