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Die Ermittlungen zu dem Fall im Kreis Höxter stehen noch ganz am Anfang. - © Pixabay
Die Ermittlungen zu dem Fall im Kreis Höxter stehen noch ganz am Anfang. | © Pixabay

Kreis Höxter Verdacht auf Kindesmisshandlung: Ermittlungen gehen weiter

Nach dem Polizeieinsatz und Hinweisen zu sexuellem Kindesmissbrauch und der Erstellung von Kinderpornografie stehen die Ermittlungen noch am Anfang

Dieter Scholz
22.02.2019 | Stand 22.02.2019, 18:45 Uhr

Kreis Höxter. Im Kreis Höxter werden die Eltern von vier Kindern verdächtigt, ihre Kinder misshandelt zu haben. Zudem gibt es nach Polizeiangaben auch Hinweise auf sexuellen Missbrauch. Zwei der Kinder (drei und 13 Jahre alt) der Familie wurden von ihren Eltern getrennt. Zwei weitere befinden sich bereits seit längerer Zeit in Jugendschutzeinrichtungen. Die Beamten sollen dem Vernehmen nach in Willebadessen im Einsatz gewesen sein. Das bestätigte Polizeisprecher Jörg Niggemann auch am Freitag jedoch nicht. Die Eltern waren nach einem Polizeieinsatz am Mittwochabend vorläufig festgenommen und vernommen worden. Weil keine direkten Haftgründe vorgelegen hätten, seien sie wieder auf freien Fuß gesetzt worden, sagt Niggemann. "Am Anfang der Ermittlungen" „Wir stehen am Anfang sorgfältiger Ermittlungen", die einige Zeit in Anspruch nehmen würden. „Die Ermittlungen laufen", sagt auch Oberstaatsanwalt Christoph Zielke aus Paderborn. Aus Opferschutzgründen wolle er momentan keinerlei weitere Angaben zu dem Fall machen. Mit dem Hinweis auf das laufende Verfahren wollte sich auch kein Vertreter des Kreisjugendamtes, das die beiden Kinder in Obhut genommen hatte, äußern. Bei der Wohnungsdurchsuchung hatte die Polizei mehrere mutmaßliche Beweismittel beschlagnahmt. Darunter sollen sich Datenträger befinden, die nun ausgewertet werden. Dem Polizeieinsatz war eine Anzeige mit konkreten Hinweisen zu Misshandlungen Schutzbefohlener vorausgegangen, außerdem gab es Hinweise zu sexuellem Kindesmissbrauch und der Erstellung von Kinderpornografie.

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