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Am Einsatzort: Unter Atemschutz ging die Feuerwehr in den Keller des Wohnhauses. - © Löschzug Peckelsheim
Am Einsatzort: Unter Atemschutz ging die Feuerwehr in den Keller des Wohnhauses. | © Löschzug Peckelsheim

Willebadessen 75 Einsatzkräfte bei Saunabrand bei Willebadessen

Feuer: Polizei vermutete technischen Defekt als Ursache. Das Haus ist ihren Angaben zufolge derzeit unbewohnbar

Simone Flörke
03.02.2019 | Stand 03.02.2019, 14:14 Uhr

Willebadessen-Löwen. Mehr als drei Stunden waren die Feuerwehren der Stadt Willebadessen sowie Warburg mit insgesamt 75 Kräften und 13 Fahrzeugen am Samstag ab 17 Uhr im Einsatz, um an der Lindenstraße in Löwen einen Keller-und Saunabrand in einem Wohnhaus zu löschen und das Gebäude zu entrauchen. Ursache des Feuers war laut Polizei vermutlich ein technischer Defekt. Der Schaden wird auf 15.000 Euro geschätzt, das Haus in Löwen sei derzeit unbewohnbar. Der 62-jährige Eigentümer bemerkte nach Polizeiangaben kurz nach dem Einschalten der Sauna Qualm und Flammen im Innern und schlug Alarm. Die Feuerwehren vom Löschzug Willebadessen, Löschzug Peckelsheim, Löschzug Warburg sowie den Löschgruppen aus Löwen, Ikenhausen, Engar und Niesen rückten mit 75 Einsatzkräften an, denn die Leitstelle hatte das Feuer direkt als Feuer 3 (Mittelbrand) eingestuft. Sechs Trupps unter Atemschutz in den Keller Bei Eintreffen der Feuerwehren hatten die Personen das Haus bereits verlassen, berichtete Einsatzleiter Jochen Behler, Oberbrandmeister und stellvertretender Peckelsheimer Löschzugführer. „Insgesamt gingen sechs Trupps unter Atemschutz in den Keller und brachten den Brand unter Kontrolle." Und weil so viele Einsatzkräfte unter Atemschutz agieren mussten, sei auch der Abrollbehälter Atemschutz von der Kreisfeuerwehrzentrale in Brakel mit weiteren Geräten nachalarmiert worden. Nach den Löscharbeiten kontrollierte die Feuerwehr mit der Wärmebildkamera die Räumlichkeiten auf weitere Hitzeentwicklung und lüftete das gesamte Gebäude mit einem Hochleistungslüfter. Behler: „Ein großes Dankeschön geht an die Anwohner. Diese versorgten die Einsatzkräfte bei den winterlichen Temperaturen mit Tee." Einsatzende für die Wehren war gegen 20.15 Uhr.

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