Externer Berater: Projektbegleiter Hartmut Lüdeling von der ARGE-Beratungsgesellschaft stellt den Entwurf des Umsetzungskonzepts vor. - © Burkhard Battran
Externer Berater: Projektbegleiter Hartmut Lüdeling von der ARGE-Beratungsgesellschaft stellt den Entwurf des Umsetzungskonzepts vor. | © Burkhard Battran

Willebadessen Das wird aus den IKEK-Projekten

Willebadessen hat sich viel vorgenommen. In fünf Jahren soll ein Volumen von 7,8 Millionen Euro in das Lebensumfeld investiert werden

Burkhard Battran

Willebadessen. Das ist das Ergebnis aus den IKEK und ISEK-Prozessen zur kommunalen städtebaulichen Entwicklung. Vier Million Euro entfallen auf die Ortschaften, zwei Millionen Euro sollen in Peckelsheim investiert werden und 1,7 Millionen in Willebadessen. Die Förderquote liegt bei 65 Prozent, so dass für die Stadt ein Investitionsvolumen von 1,9 Millionen Euro verbleibt. "Wir sind jetzt an dem Punkt, wo wir die von den örtlichen Akteuren erarbeiteten Projekte priorisieren und in einen Aktionsplan überführen müssen, um sie zu antragsfähigen Maßnahmen zu machen", erklärte IKEK-Projektbegleiter Hartmut Lüdeling von der Versmolder Beratungsgesellschaft ARGE-Dorfentwicklung. Aber es gibt Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, damit die Förderung bewilligt werden kann. »Orte schaffen, die eine gelebte Nachbarschaft fördern« "Es geht darum, Kommunikationsorte zu schaffen, die den sozialen Austausch und eine gelebte Nachbarschaft fördern", betonte Projektbegleiter Lüdeling. Darum musste beispielsweise die dorfgerechte Umgestaltung der Altenheerser Ortsdurchfahrt aus der Liste gestrichen werden. 14 Vorhaben sind für die Ortschaften verblieben, die in den kommenden fünf Jahren umgesetzt werden sollen. Vielfach geht es darum, Dorfplätze und Hallen barrierefrei zu machen oder unansehnliche Löschteiche zu attraktiven Begegnungsorten mit hoher Aufenthaltsqualität umzugestalten. Gestartet ist bereits in Niesen die Schaffung eines Platzes der Begegnung. Im nächsten Jahr, schlägt die ARGE vor, könnten die Neugestaltung des Dorfplatzes in Borlinghausen und der Umbau der Hüssenberghalle in Eissen beginnen. In Peckelsheim könnten vorbereitende Maßnahmen für die geplante umfangreiche Umgestaltung begonnen werden. So ist geplant, das Umfeld des Löschteiches, des Schulzentrums, der Wohnsiedlung im Bruch und des nördlichen Stadteingangs neu zu gestalten. Ähnlich soll auch in Willebadessen verfahren werden. Ein Projekt mit Priorität ist die barrierefreie Ertüchtigung der Stadthalle, die 2020 mit einem Kostenaufwand von 16.000 Euro verwirklicht werden soll. Der Konzeptentwurf soll nun in den Fraktionen geprüft und diskutiert werden.

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