Auftakt zur Tour: Kay-Uwe Kislat, Chef des Hotels Jägerhof in Willebadessen (2. v. l.), unterstützt die Aktion mit 650 Euro. Zu den 34 Teilnehmern der Schornsteinfeger-Glückstour 2015 gehören auch Werner Überdick (v. l.), Jochen Loke, Dietmar Weber und Olaf Meiners. Schornsteinfeger Oliver Überdick gibt das Startzeichen. - © Hermann Ludwig
Auftakt zur Tour: Kay-Uwe Kislat, Chef des Hotels Jägerhof in Willebadessen (2. v. l.), unterstützt die Aktion mit 650 Euro. Zu den 34 Teilnehmern der Schornsteinfeger-Glückstour 2015 gehören auch Werner Überdick (v. l.), Jochen Loke, Dietmar Weber und Olaf Meiners. Schornsteinfeger Oliver Überdick gibt das Startzeichen. | © Hermann Ludwig

Willebadessen Schornsteinfeger starten zur Glückstour

Gesammelte Spendengelder werden auch in der Region verteilt

Hermann Ludwig
30.06.2015 | Stand 29.06.2015, 21:17 Uhr

Willebadessen. 34 Kaminkehrer aus dem gesamten Bundesgebiet gehen jetzt zum zehnten Mal auf Glückstour: Mit ihrer Aktion wollen sie krebskranken Kindern helfen. Mit dabei sind auch Olaf Meiners aus Willebadessen, Dietmar Weber aus Menne, Werner Überdick aus Helmern sowie Jochen Loke aus Bad Driburg. Oliver Überdick aus Willebadessen gab jetzt in Schornsteinfegermontur gemeinsam mit dem Sponsor Kay-Uwe Kislat, Betreiber des Hotels Jägerhof in Willebadessen, das lokale Startsignal. Symbolisch wurden die vier Schornsteinfeger auf die Strecke geschickt. 650 Euro gab es dabei als Spende von Kay-Uwe Kislat mit auf dem Weg. Kislat führt regelmäßig in seinem Willebadessener Hotel für die Gäste eine Tombola durch, bei der es wertvolle Hotelgutscheine von Partnerbetrieben zu gewinnen gibt. Zudem präsentierte Werner Überdick einen Spendenumschlag eines Willebadessener Bürgers, der bei einer Geburtstagsfeier um Spenden für die Aktion gebeten hatte. Unterstützt werden die Schornsteinfeger auch von dem Paderborner Künstler "Hermann" Reichelt, der die Fahrrad-Trikots entworfen hat. Am Mittwoch, 1. Juli, geht es in Iserlohn los, weitere Etappenziele sind Bad Wünnenberg, Allendorf, Kassel, Eisenach, Weimar, Gera und Leipzig, ehe die Tour dann am 8. Juli nach etwa 1.000 Kilometern in Dresden beim Bundesverbandstag des Schornsteinfegerhandwerks enden wird. Etwa 125 Kilometer pro Tag stehen dann auf ihrem Glücks-Radtour-Plan. "Schön ist dabei, dass wir vor den Etappenzielen von radelnden Kollegen empfangen werden", sagt Werner Überdick. Immer wieder nehmen auch Prominente an einzelnen Etappen teil. Rudi Altig war schon Gast, zuletzt begleitete Olympiasieger Matthias Steiner die Schornsteinfeger. "Der Gewichtheber hat eine wundersame Wandlung vollzogen. Anfangs haben wir gedacht, dass er mit seiner Gewichtheberstatur kaum das passende Fahrrad findet, jetzt ist der Athlet in einer super Verfassung", berichtet Olaf Meiners. Bei dieser Jubiläumstour werden wieder mehr als 30 Elterninitiativen und Institutionen unterstützt. Die Schornsteinfeger haben für die Initiative "Schornsteinfeger helfen" Geld gesammelt, jeder Schornsteinfeger zahlt auch selbst ein erkleckliches Startgeld, das in den Spendentopf kommt. "Wir übergeben Spendengelder in Höhe von 150.000 Euro. 12.600 Euro davon in der Region", sagte Olaf Meiners bei der Vorstellung der Tour.

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