Warburg Gütesiegel für die Arche

Das Familienzentrum ist erneut zertifiziert worden

Samuel (vorne v. l.), Anna, Aurel und Paul sowie Felix (Mitte v. l.), Giesela Wolanska (Schwerpunkt Haus der kleinen Forscher), Christina Raffler (Bereich Interkulturelles, Fachkraft U3), Damian und Monika Schuler (Schwerpunkt Integration) sowie Annette Kraemer (stellv. Leitung, Fachbereich Kindertagespflege, im Turm v. l.), Life, Amelie und die Leiterin Michaele Schrader. - © FOTO: LEONIE MOLLS
Samuel (vorne v. l.), Anna, Aurel und Paul sowie Felix (Mitte v. l.), Giesela Wolanska (Schwerpunkt Haus der kleinen Forscher), Christina Raffler (Bereich Interkulturelles, Fachkraft U3), Damian und Monika Schuler (Schwerpunkt Integration) sowie Annette Kraemer (stellv. Leitung, Fachbereich Kindertagespflege, im Turm v. l.), Life, Amelie und die Leiterin Michaele Schrader. | © FOTO: LEONIE MOLLS

Warburg. Endlich Schluss mit Aktensammeln, nächtlichem Unterlagen-Wälzen und gespannter Nervosität: Das Evangelische Familienzentrum Arche hat erfolgreich am Re-Zertifizierungsverfahren für das Gütesiegel "Familienzentrum NRW" teilgenommen. "Das war ganz viel Aufwand und sehr aufregend", sagt die Leiterin Michaele Schrader.

Eine Einrichtung dürfe sich nur dann Familienzentrum nennen, wenn sie das Gütesiegel hat. Nachgewiesen werden musste die Zeit vom 1. Januar 2012 bis zum Tag der Begehung der Prüfstelle Pädquis (Pädagogische Qualitäts-Informations-Systeme), aus Berlin im März 2013. Geprüft wurde das Qualitätsprofil der Arche mit 60 Kriterien in acht verschiedenen Bereichen. Zu den Kriterien gehören zum Beispiel die Beratung von Familien, Bildung durch Kurse und Vorträge, Vermittlung von Tagesmüttern und Babysittern, die Unterstützung von berufstätigen Familien und die Zusammenarbeit mit 30 Kooperationspartnern. "Wir haben alle zu erreichenden 60 Kriterien und Ziele erfüllt", sagt Schrader. "Darüber hinaus haben wir zwei Aufbauleistungen erbracht: erstens Erziehungspartnerschaft und Familienbildung sowie zweitens Organisation und Kommunikation." Unter letzteres falle etwa der Internetauftritt. Vor zwei Wochen ist das erlösende Ergebnis dann endlich gekommen. Träger, Leitung, Team sowie die Kooperationspartner der Arche seien stolz und glücklich über das erreichte Qualitätsniveau, so Schrader. Sie hätten alles mit der Note eins erreicht, "ich bin aber auch eine Perfektionistin", so Schrader lachend.

Die heiße Phase sei von September bis März gewesen, erinnert sie sich. "Da habe ich nachts bis 2 Uhr gesessen, um die dicken Aktenordner anzulegen." Aber auch die Mitarbeiter hätten sie wunderbar unterstützt. "Meine Stellvertreterin Annette Kraemer hat mir den Rücken frei gehalten und mir immer geholfen." Auch auf die anderen Kollegen sei Verlass gewesen, sie hätten in ihren Bereichen zusätzliche Angebote geschaffen. "Und die Eltern haben mit ganz viel Verständnis darauf reagiert, dass ich in dieser Phase etwas weniger Zeit hatte."

Und die Eltern spielen eine ganz große Rolle in der Arche. "Unser Ziel ist es, die Eltern zu stärken, damit es den Kindern gut geht", so Schrader. Auch die ältere Generation wird einbezogen, etwa durch Besuche vom Seniorenzentrum.

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