Sofie und Raphael Rosenstein, Nadine Rosenstein-Menne und Sebastian Menne und David Rosenstein vor der Kulisse ihrer Heimatstadt Warburg. - © Valeria Geritzen
Sofie und Raphael Rosenstein, Nadine Rosenstein-Menne und Sebastian Menne und David Rosenstein vor der Kulisse ihrer Heimatstadt Warburg. | © Valeria Geritzen

NW Plus Logo Warburg Neuer Stolperstein: "In Warburg haben wir Jüdischsein nicht gelebt"

Ihr Großvater, Urgroßvater und Ur-Urgroßvater Max Rosenstein bekommt einen Stolperstein in seiner Heimatstadt, in die er 1945 zurückkehrte. Seine Familie spricht über die Bedeutung der Erinnerung für die Zukunft – und wie sie Jüdisch-Sein erlebten und heute erleben.

Valeria Geritzen

Warburg. „In Warburg haben wir Jüdischsein nicht gelebt. Nicht im religiösen und nicht im kulturellen Sinn. Shabbat feiern bei Verwandten in Genf, das ist meine kindliche Erinnerung daran, dass unsere Familie jüdischer Abstammung ist“, erzählt Katharina Rosenstein (41), die in Warburg geboren und aufgewachsen ist und heute mit ihrer Familie in Köln lebt. „Das Leid und die Verfolgung unserer Familie durch die Nationalsozialisten haben wir natürlich in meiner Kindheit thematisiert...

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