Irmgard Heuel (Preisträgerin Heimatpreis Warburg) mit den Stolpersteinen für Otto Baruch und Ida Baruch. - © Valeria Geritzen
Irmgard Heuel (Preisträgerin Heimatpreis Warburg) mit den Stolpersteinen für Otto Baruch und Ida Baruch. | © Valeria Geritzen

NW Plus Logo Warburg Erinnerung an jüdische Mitbürger: 30 neue Stolpersteine für Warburg

Die Stolpersteine werden an zwölf verschiedenen Stellen im Stadtgebiet verlegt. Interessierte sind am 16. März dazu eingeladen, das Team der Arbeitsgruppe dabei zu begleiten und von den Schicksalen der jüdischen Bürger in Warburg zu erfahren.

Valeria Geritzen

Warburg. Die Vorgaben von Künstler Gunter Demnig sind genau. Nicht vor die Hauswand, „ungefähr in die Mitte des Gehwegs – in der Regel direkt vor den Eingang oder unter der Hausnummer“. Sowie nicht neben einem Gitter oder Abfluss. Die Inschriften der nach oben zeigenden Messingtafeln sind einheitlich formuliert und bilden auf 96 mal 96 Millimetern das Unfassbare ab: den Holocaust.

Die Verlegung jedes einzelnen Stolpersteins erfolgt mit großer Sorgfalt. Hinter jedem glänzenden Messingstein verbirgt sich der Tod oder das Leid eines Menschen. 30 neue Gedenksteine werden jetzt in Warburg verlegt: am Mittwoch, 16. März (siehe Info-Kasten).

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