Olivia zeigt dem jungen Kälbchen, dass Gras auch ganz lecker sein kann. Kate und Julius Jacobi möchten allen ihren Kälbern das Aufwachsen mit Ammen-Betreuung ermöglichen - und hoffen, dass andere ihrem Beispiel folgen. - © Saskia Jochheim
Olivia zeigt dem jungen Kälbchen, dass Gras auch ganz lecker sein kann. Kate und Julius Jacobi möchten allen ihren Kälbern das Aufwachsen mit Ammen-Betreuung ermöglichen - und hoffen, dass andere ihrem Beispiel folgen. | © Saskia Jochheim
NW Plus Logo Borgentreich

Jungbullen dürfen auf diesem Biohof bei Ammen aufwachsen

Bullenkälber werden nicht mehr im Alter von drei Wochen dem Viehhändler mitgegeben. Sie dürfen bei Ammen aufwachsen. Was das bedeutet und warum das Projekt Unterstützer braucht.

Saskia Jochheim

Borgentreich-Körbecke. „Es ist schon ein tolles Bild", sagt Julius Jacobi (27), als er versonnen auf Ammenkühe Olivia und Susi blickt, an deren Zitzen ein hungriges Bullenkalb saugt. Ein Bild, das für das Verständnis des jungen Landwirts und seiner Frau Kate (30) ein ganz natürliches – leider aber eine Ausnahme ist. Schon seit längerem ist bei den beiden der Entschluss gereift, alle Kälbchen ammengebunden aufzuziehen. Auch die Bullenkälbchen. Sie sollen nicht nicht mehr, wie es üblich ist, im Alter ...

Jetzt weiterlesen?

Schnupper-Abo

1 € / 1. Monat
danach 9,90 € monatlich
  • Ohne Laufzeit - monatlich kündbar
Besondere Konditionen für Zeitungsabonnenten
unsere Empfehlung

Jahres-Abo

99 € / Jahr
  • alle Artikel frei

2-Jahres-Abo

237,60 € 169 € / 2 Jahre
  • einmalig für 24 Monate

Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen in unsere journalistische Arbeit.

Aktuelle Nachrichten, exklusive Berichte und Interviews aus Ostwestfalen-Lippe, Deutschland und der Welt von mehr als 140 Journalisten für Sie recherchiert.

Mehr zum Thema

Newsletter abonnieren

NW Newsletter - die wichtigsten News

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

© Zeitungsverlag Neue Westfälische GmbH & Co. KG