Manchmal geht es nicht anders: Wenn das Wohl eines Kindes gefährdet ist, braucht der junge Mensch ein neues Zuhause – immer wieder auch kurzfristig. - © Dieter Scholz
Manchmal geht es nicht anders: Wenn das Wohl eines Kindes gefährdet ist, braucht der junge Mensch ein neues Zuhause – immer wieder auch kurzfristig. | © Dieter Scholz

NW Plus Logo Warburg Jugenddorf: Was es bedeutet Pflegeeltern in Bereitschaft zu sein

Ein Abenteuer mit vielen Unwägbarkeiten, denn die Kleinen haben in ihrem Leben schon viel mitgemacht.

Dieter Scholz

Warburg. „Schnatterlienchen Bummelliese Quatschtüte", warm gesprochene Worte, die Lina* ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Lina ist drei Jahre alt, sitzt am Tisch auf dem Schoß ihrer Pflegemutter und malt. Katharina Meermann hat die Konturen kleiner Herzchen aufs Papier gesetzt. Die versucht Lina nun auszumalen. „Ich würde nie sagen, dass der Alltag langweilig wird", sagt Meermann und blickt liebevoll über den Schopf der Kleinen hinunter auf den Malblock, umschlingt mit der Hand die Finger des Mädchens und führt den Farbstift. Lina konzentriert sich und summt leise eine Melodie.

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