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Abrissbagger: Mitarbeiter des Volkmarser Unternehmens Flore reißen mit schwerem Gerät die Gebäude. In etwa vier Wochen werden die Arbeiten beendet sein. Dann sollen auf einer Fläche von rund 2.200 Quadratmetern im Ortskern drei neue Bauplätze angeboten werden. - © Dieter Scholz
Abrissbagger: Mitarbeiter des Volkmarser Unternehmens Flore reißen mit schwerem Gerät die Gebäude. In etwa vier Wochen werden die Arbeiten beendet sein. Dann sollen auf einer Fläche von rund 2.200 Quadratmetern im Ortskern drei neue Bauplätze angeboten werden. | © Dieter Scholz

Warburg Abrissbagger schafft Platz für neue Bauplätze mitten in Dössel

Neubauten im alten Ortskern: In Dössel knabbert der Abrissbagger an ehemaligen Bauernhöfen

Dieter Scholz
10.10.2019 | Stand 09.10.2019, 22:42 Uhr

Warburg-Dössel. Im Zuge der Innenverdichtung der Ortskerne hatte die Stadt die beiden leer stehenden ehemaligen Wohngebäude und die auf dem Areal an der Warburger Straße/Ecke Ringstraße in Dössel stehenden Stallungen im vergangenen Jahr erworben. Sie sollten abgerissen werden, um neuen Baugrundstücken im Ort Platz zu machen. Jetzt rollt der Bagger, Schüttgut wird auf Lastwagen geladen und abtransportiert. Mit den Arbeiten ist das Volkmarser Unternehmen Flore beauftragt. "Die Objekte stehen auf ehemaligen landwirtschaftliche Betriebsflächen", sagt Bauamtsleiter Rainer Ehle. Aktuell könne die Stadt interessierten Bauherren im Ortsteil Dössel nur einen Bauplatz anbieten. Da werden die drei neuen die Auswahl erweitern. "Gebaut werden kann, wenn die Fläche freigeräumt ist" Wenn die Abrissfirma die Arbeiten erledigt hat, sollen die drei neuen Eigenheim-Grundstücke auf der rund 2.200 Quadratmeter großen Fläche zu ortsüblichen Preisen veräußert werden. "Gebaut werden kann, wenn die Fläche freigeräumt ist", sagt Ehle. Das werde in rund vier Wochen sein, schätzt sein Stellvertreter Ulrich Klare. Sofern das Wetter mitspiele, schränkt er ein. Die Verwaltung gehe davon aus, dass aufgrund der Abrisskosten nach der Vermarktung der Fläche als Bauland kein finanzieller Verlust entstehe, sagt Ehle. Die Bruchsteine, die in einem der ehemaligen Hofstellen verbaut sind, sollen nach dem Abriss auf dem Dösseler Friedhof eine neue Verwendung finden.

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