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Schon früh begann Alexander Richter Romane, Kurzgeschichten und Lyrik zu schreiben, die sich wegen ihres Realitätsgehalts in der DDR nicht veröffentlichen ließen. - © Dieter Scholz
Schon früh begann Alexander Richter Romane, Kurzgeschichten und Lyrik zu schreiben, die sich wegen ihres Realitätsgehalts in der DDR nicht veröffentlichen ließen. | © Dieter Scholz

Warburg Ehemaliger politischer Häftling spricht über Zeit in der DDR

Wegen staatsfeindliche Hetze wurde Alexander Richter in der DDR zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt

Dieter Scholz
18.06.2019 | Stand 17.06.2019, 18:53 Uhr

Warburg. Bis 1990 war der 17. Juni als „Tag der Deutschen Einheit" ein Gedenktag. „Er erinnerte an den Volksaufstand gegen das SED-Regime der DDR im Jahr 1953", erklärte Schulleiter Frank Scholle am Montag seinen Oberstufenschülern. Der Gedenktag sei schon lange Geschichte. Die DDR sei im Unterricht eher ein Randthema, bemerkte Scholle. Umso erfreuter war er, mit Alexander Richter in der Aula des Gymnasium Marianum einen Zeitzeugen zu Gast zu haben. Ein unveröffentlichtes Buch hatte den heute 70-Jährigen zu DDR-Zeiten ins Zuchthaus gebracht.

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