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Mithilfe einer App sollen sich die Menschen in Warburg besser vernetzen. - © Hubert Rösel (Archivbild)
Mithilfe einer App sollen sich die Menschen in Warburg besser vernetzen. | © Hubert Rösel (Archivbild)

Warurg/Berlin 184.000 Euro für die Nachbarschaftshilfe in Warburg

Ländliche Entwicklung: Der Bund fördert ein Projekt zur Digitalen Nachbarschaftshilfe in Warburg

Dieter Scholz
05.03.2019 | Stand 04.03.2019, 12:13 Uhr

Warburg/Berlin. Das Bundesprogramm Ländliche Entwicklung ist ein zentrales Instrument der Bundesregierung, um Neues auszuprobieren, Ideen und innovative Verfahren zu erproben und übertragbares Wissen zu schaffen. Seit 2015 fördert es Modell- und Demonstrationsvorhaben. „Ich freue mich, dass die Digitale Nachbarschaftshilfe Warburg (DiNa-Warburg) mit 183.937 Euro gefördert wird", sagt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Haase, der im Bundestag den Etat des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und ländliche Räume betreut. Das Projekt werde in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Kommunikationstechnik (ComTec) der Uni Kassel und den Softwareentwicklern von PhoneTec durchgeführt. Keine flächendeckende Nahversorgung Das Projekt möchte mithilfe einer digitalen Anwendung die Lebens- und Arbeitsverhältnisse in ländlichen Räumen verbessen. Die Digitale Nachbarschaftshilfe Warburg soll es einfach und unkompliziert ermöglichen, Nachbarschaftshilfe anzubieten und zu nutzen. Dabei soll ein Mehrwert für alle Beteiligten entstehen, der von Gemeinschaft und Teilhabe geprägt ist. „Gerade bei uns im ländlichen Raum, wo der Bus nur im Zwei-Stunden-Takt fährt oder die Nahversorgung nicht flächendeckend gegeben ist, finde ich eine solche Nutzung digitaler Möglichkeiten sehr wertvoll", sagt Haase. Dass es bereits jetzt ein hohes Maß an Nachbarschaftshilfe bei uns im ländlichen Raum gebe, stehe außer Frage. Es sei wichtig, dass die Bürger sich selbst mithilfe der App leichter organisieren könnten.

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