Mit Krone, Morgenstern und Sammelbüchse: Der neunjährige Julius (v.l.), Florian (8) und Lukas (7) gehen als die Drei Heiligen Könige Caspar, Melchior und Balthasar von Haus zu Haus und tragen ihren Segensspruch vor. - © Kristina Grube
Mit Krone, Morgenstern und Sammelbüchse: Der neunjährige Julius (v.l.), Florian (8) und Lukas (7) gehen als die Drei Heiligen Könige Caspar, Melchior und Balthasar von Haus zu Haus und tragen ihren Segensspruch vor. | © Kristina Grube

Warburg Sternsinger segnen die Warburger NW-Redaktion

Spende: Als die Heiligen Drei Könige verkleidet sammelten drei Jungs Geld für das Kindermissionswerk

Warburg. Am Freitagvormittag bekam die NW in Warburg Besuch von Sternsingern: Als die Heiligen Drei Könige verkleidet sprachen Julius Sicking (9) als Caspar, sein Bruder Lukas Sicking (7) als Balthasar und Florian Unruh (8) als Melchior ihren Segensspruch. Begleitet wurden sie von Schornsteinfegermeister Rudi Ryll, der die Aktion seit Jahrzehnten organisiert und ihnen nach dem Vortrag der Verse beim Aufkleben des Segens an die Tür half: "20*C+M+B+19" hängt dort nun unter einer Reihe von Aufklebern aus den letzten Jahren. Die Buchstaben C, M und B stehen für die lateinischen Worte „Christus Mansionem Benedicat" und bedeuten übersetzt "Christus segne dieses Haus". Die drei Kreuze zwischen den Buchstaben bezeichnen den Segen: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Umrahmt wird der Segen von dem Jahr, an dem die Segnung stattfand. Große Freude auch über kleines Geld Dieses Jahr steht die Aktion Dreikönigssingen unter dem Leitwort: „Segen bringen – Segen sein. Wir gehören zusammen in Peru und weltweit". Das gesammelte Geld kommt Projekten des zugute, die Kindern in Not in vielen Ländern der Erde unterstützen und fördern. Lukas Stickling trug die Spendendose und freute sich bei seinen Besuchen in den Kindergärten auch über Kupferlinge und Münzen aus nordischem Gold, sprich 10-, 20- und 50-Cent-Stücke - denn mit ihnen klimperte die Dose beim Schütteln gleich viel besser. Der Besuch bei der NW war für die drei Jungs die letzte Station auf ihrem Weg. "Wir haben heute schon viele Kinder besucht. Jetzt gehen wir Pizza essen, das haben sich die drei richtig verdient", erklärt Rudi Ryll.

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