Filmszene aus dem Dokumentarfilm "Überall wo wir sind": Heiko kämpft mit einer tödlichen Krankheit. - © Veronika Kaserer
Filmszene aus dem Dokumentarfilm "Überall wo wir sind": Heiko kämpft mit einer tödlichen Krankheit. | © Veronika Kaserer

Warburg Welthospiztag: Warburger Hospizbewegung lädt ins Kino ein

Gezeigt wird der Dokumentarfilm „Überall wo wir sind" von Veronika Kaserer

Dieter Scholz

Warburg. Die Warburger Hospizbewegung lädt am Welthospiztag, Samstag, 13. Oktober, gemeinsam mit dem Cineplex-Kino um 17.15 Uhr zu einem Filmabend ins Kino am Oberen Hilgenstock ein. Gezeigt wird der Dokumentarfilm „Überall wo wir sind" von Veronika Kaserer. Es ist die Geschichte einer Berliner Familie zwischen Festhalten und Loslassen, eine Geschichte, die im Tod das Leben feiert: Heiko, 29, ein lebensfroher Tanzlehrer, kämpft mit einer tödlichen Krankheit. Als sich die Familie und seine Freunde daran gewöhnt haben, dass Heiko allen Prognosen zum Trotz einfach immer weiterlebt, kommt er zum Sterben nach Hause. Heiko und vor allem sein Vater geben die Hoffnung nicht auf. Seine Mutter versucht dagegen, ihn auf den Tod vorzubereiten. Tag und Nacht drängen sich Menschen um Heikos Bett, um die letzten Wochen in seiner Nähe zu verbringen, gemeinsam zu weinen, aber auch herzhaft zu lachen. Der Welthospiztag steht unter dem Motto „Weil du wichtig bist!". Damit soll die gelebte Erfahrung von Schwersterkrankten und sterbenden Menschen ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt werden. Das Motto sei auch eine Verneigung vor der Hospizbegründerin Cicely Saunders, Krankenschwester, Sozialarbeiterin, Ärztin und Palliativmedizinerin, die in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre, so der Vorstand der Hospizbewegung in Warburg. „Wir wollen den Welthospiztag nutzen, um für die Hospizidee zu werben und über unsere Angebote zu informieren", so der Vorstand. Ticket-Reservierungen unter Tel. (0 56 41) 74 03 88.

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