Warum Warburg: Bürgermeister Michael Stickeln (r.) und Sören Spönlein (Stadtmarketing) stellten gestern die neue Imagekampagne vor, bei der in einem ersten Schritt die Bürger und Gäste gefragt werden, was sie an Warburg schätzen. - © Hermann Ludwig
Warum Warburg: Bürgermeister Michael Stickeln (r.) und Sören Spönlein (Stadtmarketing) stellten gestern die neue Imagekampagne vor, bei der in einem ersten Schritt die Bürger und Gäste gefragt werden, was sie an Warburg schätzen. | © Hermann Ludwig

Warburg Warburg will mit neuer Kampagne sein Image aufpolieren

In einem ersten Schritt werden Bürger und Gäste als Markenbotschafter gefragt sein

Hermann Ludwig

Warburg. Die Stadt Warburg startet jetzt in drei Abschnitten mit einer neuen Imagekampagne, um die Darstellung der Stadt zu optimieren. Eine repräsentative Umfrage hatte vor zwei Jahren ergeben, dass 71 Prozent der Bürger eine markante Imagekampagne wünschen, nach vielen Gesprächen mit Bürgern und Vertretern aus Wirtschaft, Handel und Tourismus wird dies jetzt mit einer externen Agentur umgesetzt. "Für uns war es wichtig, dass jemand von Außen diesen Prozess begleitet", erläutert Bürgermeister Michael Stickeln. Das Unternehmen, das auch die Paderborner Imagekampagne entwickelt hat, wurde beauftragt. Für 2018 wurde dafür ein Budget von 25.000 Euro bereitgestellt, für die nächsten Jahre ist die Finanzierung noch offen, wobei der Bürgermeister hofft, dass sich Unternehmen an den Kosten beteiligen. Zunächst sind die Warburger und auch Gäste aufgefordert, Teil der Kampagne zu werden. "Warum Warburg", mit dieser Frage sollen sich jetzt die Bürger beschäftigen. Im ersten Schritt werden jetzt vier Wochen lang interessierte Bürger gefragt, warum sie die Stadt schätzen. "Die Mitarbeiter der Agentur aus Paderborn waren selbst überrascht, was die Stadt Warburg so zu bieten hat. Diesen Aspekt des überraschend anders wollen wir jetzt aufnehmen", erläutert Bürgermeister Stickeln. Die Hansestadt Warburg stehe für eine bunte Vielfalt. Vielfalt, die sich in vielen Bereichen zeige, von der starken Wirtschaft über einen lebendigen Einzelhandel, eine hohe Lebensqualität für die Bürger bis hin zu einem attraktiven Tourismus-Angebot, ergänzt Sören Spönlein. vom Stadtmarketing . "Genau diese Vielfalt möchten wir noch stärker als bisher nach Außen transportieren", so Spönlein. Dabei soll der Kreis Höxter und auch Nordhessen erfasst werden. »Das geschieht am besten durch authentische Botschaften« Ein kürzlich erarbeitetes Wirtschaftsleitbild sowie eine Bürgerbefragung und Round-Table-Gespräche mit Personen aus dem Handwerk, Einzelhandel, Tourismus und Gastronomie von Warburg haben ergeben: Es gibt zahlreiche Bereiche, in denen die Stadt Warburg besondere Stärken aufweist. Und genau diese Stärken sollen gezielt hervorgehoben und aktiv nach außen kommuniziert werden. "Wir haben hier alles", sagte Bürgermeister Stickeln spontan auf die Frage "Warum Warburg?". Neben vielen anderen Aspekten erwähnte er auch die "klasse Menschen, die sich für die Stadt einsetzen." Die aktive Bürgerschaft ist jetzt auch gefragt: Um die bessere Außendarstellung mithilfe der Kampagne zu erreichen, sei es von besonderer Bedeutung, über alle Bereiche hinweg ein positives Stadtbild nach außen zu kommunizieren. "Dies geschieht am besten durch authentische, glaubhafte Botschaften mitten aus dem Warburger Leben", sagt Spönlein. Wer sich aktiv beteiligt, wird auch belohnt. Mit jeder Botschaft, die veröffentlicht wird, nehmen die Teilnehmer automatisch an einer Verlosung teil. Sponsoren haben attraktive Gewinne zur Verfügung gestellt. Ein Fernseher, Hotelgutscheine, Bildbände, Warburg-Geld, Verzehrgutscheine und Kinogutscheine sind unter anderem ausgelobt. Teilnehmer können sich auf der Onlineseite, im Infocenter und während der Oktoberwoche am Stand im Gewerbezelt äußern. Im zweiten Teil der Kampagne unter der Überschrift "Darum Warburg" werden die Aussagen dann im Jahr 2019 werblich auf diversen Plattformen umgesetzt. Mit diesen Markenaussagen und dem Anspruch, überraschend anders zu sein, setzten wir uns natürlich auch unter Druck", weiß Bürgermeister Stickeln. Ab 2010 soll es dann weitergehen mit dem dritten Abschnitt. "In dieser Phase wollen wir den Beweis antreten für unsere Aussagen", betont Stickeln. "Viele Gäste nehmen wahr, dass wir für ein Mittelzentrum überraschend viel zu bieten haben", erläutert Stickeln. Diese Stärken müssten noch pointierter herausgestellt werden.

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