Schnee und Kälte können ihnen nichts anhaben: Zwei Mal im Jahr trifft sich die hartgesottene Biker-Truppe. Dieses Mal fiel die Wahl auf den Abenteuerzeltplatz der Familie Graute. Teilweise schlugen die Fahrer Zelte auf, trotz Eiseskälte und Schnee, einig andere zogen lieber die Übernachtung im Baumhaus vor. - © Privat
Schnee und Kälte können ihnen nichts anhaben: Zwei Mal im Jahr trifft sich die hartgesottene Biker-Truppe. Dieses Mal fiel die Wahl auf den Abenteuerzeltplatz der Familie Graute. Teilweise schlugen die Fahrer Zelte auf, trotz Eiseskälte und Schnee, einig andere zogen lieber die Übernachtung im Baumhaus vor. | © Privat

Bonenburg Wintertreffen der Motorradfreunde in Bonenburg

Auf dem Abenteuerzeltplatz in Bonenburg fand jetzt ein mehrtägiges Treffen von Bikern der alten Schule statt - sie trotzten Schnee und eisigen Temperaturen

Bonenburg. Motorrad-Wintertreffen im "Abenteuerland" Bonenburg: Sie nennen sich "Stresser" weil sie schon seit über 40 Jahren gemeinsam eine Motorradzeitung herausgeben, die sich Stress-Press-International nennt. Aus ganz Deutschland kommen sie zusammen, um ihr jährliches Wintertreffen zu begehen. Dieses Jahr fand das Treffen vom 16. bis 18. März in Bonenburg auf dem Zeltplatz "Abenteuerland" der Familie Graute statt. Sie sind Motorradfahrer alter Schule, die auch im Winter noch fahren und dafür zum Teil extra Motorräder mit Beiwagen haben. Dann kann ihnen auch Schnee und Eisglätte nichts mehr anhaben. Einige kamen sogar mit Solomaschinen und ganz wenige mit dem Auto. Das tat dem Spaß aber keinen Abbruch, denn für Spaß und Gemeinsamkeit trifft man sich, einmal im März, einmal im Oktober, irgendwo in Deutschland. Das Abenteuerland bot beste Bedingungen. Trotz Schnee und Kälte wurden Zelte aufgeschlagen, mehr Komfort bot die Übernachtung in den festen Räumlichkeiten und dem Baumhaus. Der Aufenthaltsraum war zwar unbeheizt, aber bot Schutz vor dem kalten Wind. Am meisten hielt man sich aber rund um das Feuer auf. Hier konnte man sich und die Getränke aufwärmen, denn sogar das Bier gefror fast in der Flasche. Morgens stellte Familie Graute für das Frühstück ihr Wohnzimmer zur Verfügung, in dem nicht nur die Heizung lief, sondern auch ein schönes Kaminfeuer brannte. So konnte sich jeder nach den kalten Nächten mit Temperaturen bis minus 10 Grad Celsius aufwärmen. Am Samstag wurden Ausflüge in die nähere Umgebung unternommen. Das Orgelmuseum in Borgentreich, die schöne Landschaft und die Ruine Desenburg luden zur Besichtigung ein. Auch die Städte Warburg und Marsberg wurden besucht. Die Beiwagenfahrer konnten sich im Schnee austoben, denn davon gab es eine Menge. Am Sonntagmorgen verließ man nach einem herzhaften Frühstück und bei strahlendem Wetter mit Abschiedsschmerz gut gelaunt den Platz. Besonders bedankten sich die Stresser bei der Familie Graute für die Unterbringung und die familiäre Versorgung, die alle widrigen Witterungsbedingungen vergessen ließ.

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