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Der Familien-Clan: Auf Burg Schreckenstein lebt der egoistische Vampir-Clan, der Bertha kurzerhand ins Hospiz abschiebt. Bertha (vorn, sitzend mit Stock) lernt im Hospiz viel über das Leben und den Tod. Nachdem das Testament von Bertha die Blutsauger erreicht, streichen sie sogar das Sterbeverbot aus ihren zehn Geboten. - © Anna-Lena Ryczek
Der Familien-Clan: Auf Burg Schreckenstein lebt der egoistische Vampir-Clan, der Bertha kurzerhand ins Hospiz abschiebt. Bertha (vorn, sitzend mit Stock) lernt im Hospiz viel über das Leben und den Tod. Nachdem das Testament von Bertha die Blutsauger erreicht, streichen sie sogar das Sterbeverbot aus ihren zehn Geboten. | © Anna-Lena Ryczek

Warburg Berliner Ensemble begeistert mit "Bertha, stirb endlich" im PZ

Zwischen Tod und Unsterblichkeit

Anna-Lena Ryczek
20.11.2017 , 19:45 Uhr
Überbringen die Nachricht: Die drei Botschafter verkünden nur mittels Zeichensprache, dass Bertha im Hospiz verstorben ist. Der Familienclan ahnt zu diesem Zeitpunkt noch nichts davon. - © Anna-Lena Ryczek
Überbringen die Nachricht: Die drei Botschafter verkünden nur mittels Zeichensprache, dass Bertha im Hospiz verstorben ist. Der Familienclan ahnt zu diesem Zeitpunkt noch nichts davon. | © Anna-Lena Ryczek

Warburg. Tod und eine gehörige Prise Humor - für viele Menschen gehören diese beiden Ausdrücke nicht zusammen. Doch die Berliner Gruppe "Spätzünder" zeigte am Sonntagabend in ihrem Stück "Bertha, stirb endlich", dass Lachen und das Thema Tod sehr wohl zusammen passen. Die Schauspieler vom Theater der Erfahrungen überzeugten zum 20-jährigen Bestehen des Warburger Hospizvereins mit einem Stück mit viel Tiefgang, zahlreichen Lachern und mindestens genauso vielen Weisheiten rund um das Leben und den Tod.