Wasserleitungen sind verlegt: Bauamtsleiter Walter Güntermann (v. l.), Helmut Schmitz, Technischer Leiter der Stadtwerke, und Andreas Scholle, Leiter des Ordnungsamtes, informierten über den fünften Abschnitt des barrierefreien Umbaus der Innenstadt. In der Josef-Wirmer-Straße sind im Tiefspülverfahren Wasserleitungen verlegt worden. - © FOTO: HERMANN LUDWIG
Wasserleitungen sind verlegt: Bauamtsleiter Walter Güntermann (v. l.), Helmut Schmitz, Technischer Leiter der Stadtwerke, und Andreas Scholle, Leiter des Ordnungsamtes, informierten über den fünften Abschnitt des barrierefreien Umbaus der Innenstadt. In der Josef-Wirmer-Straße sind im Tiefspülverfahren Wasserleitungen verlegt worden. | © FOTO: HERMANN LUDWIG

Warburg Barrierefreier Ausbau der Josef-Wirmer-Straße und der Kalandstraße mit Sperrungen verbunden

Fünfter Bauabschnitt hat begonnen

Warburg. Mit den ersten Arbeiten für den fünften Bauabschnitt "Barrierefreie Innenstadt" haben die Tiefbauer schon begonnen. Bei laufendem Straßenverkehr wurden seit dem 19. März Trinkwasserleitungen in der Josef- Wirmer-Straße erneuert. Unmittelbar nach den Osterfeiertagen erfolgen Sperrungen im Bereich der Josef-Wirmer-Straße und der Kalandstraße für die weiteren Arbeiten. "Wir wollen den fünften Bauabschnitt für alle Beteiligten so reibungslos wie möglich verwirklichen", betont Bürgermeister Michael Stickeln. Intensive Gespräche mit dem Arbeitskreis "Lebendige Innenstadt" wurden geführt, wobei auch mit dem wegen des Ostergeschäftes späteren Baubeginns die Fertigstellung bis zur Oktoberwoche angepeilt ist. "Der Ausbau orientiert sich an den bisherigen Abschnitten", stellt Bauamtsleiter Walter Güntermann das Konzept vor. Insgesamt sind für den fünften Bauabschnitt inklusive der Begleitmaßnahmen 1,1 Million. Euro vorgesehen, 360.000 Euro beträgt dabei der Anteil für die Entsorgungs- und Versorgungsleitungen. "Wir gehen für die Gesamtarbeiten von einer Bauzeit von 26 Wochen aus", meint der Beigeordnete Klaus Braun. Die Firma Nolte werde in bewährter Form mit bis zu drei Kolonnen arbeiten, die Planung hat Anton Volmer. Der Gesamtausbau erfolgt auf 3.650 Quadratmetern, dabei werden auf 830 Quadratemetern Betonsteinpflaster verlegt, Natursteinpflaster wird auf 1.100 Quadratmetern verlegt. Für etwa drei Wochen wird in der Josef-Wirmer-Straße auf etwa 60 Metern das Nadelöhr vom Paderborner Tor bis zum Abzweig Rotthof ab dem 7. April komplett gesperrt, danach wird in diesem Bereich eine Baustraße aus Schotter eingerichtet, die den Zuweg zur Sternstraße ermöglicht. Zum Ende der Baumaßnahmen wird dieser Bereich in den Sommerferien noch einmal für etwa vier Wochen gesperrt, um die Straße und den Randbereich fertig zu stellen. Busse werden in beiden Ausbaubereichen im gesamten Bauzeitraum nicht fahren. Um die Fahrzeugführer rechtzeitig auf die geänderte Verkehrsführung hinzuweisen, werden an allen wichtigen Zufahrtstraßen Hinweisschilder angebracht, erklärt Ordnungsamtsleiter Andreas Scholle. Halteverbote an den Umleitungsstrecken sind zunächst nicht vorgesehen, die Stadt will aber schnell reagieren, wenn sich Probleme an bestimmten Stellen ergeben sollten. Für Fahrzeuge aus Richtung Paderborner soll die Umleitung am Kreisel über die Papenheimer Straße und B 7 und dann Kasseler Straße erfolgen. "Eine Umleitung durch die Altstadt kann wegen der Enge der Straßen und des zu erwartenden Rückstaus im Einmündungsbereich an der Langen Straße nicht erfolgen", ergänzt Andreas Scholle. Am 7. April beginnen auch die Arbeiten an den Versorgungseinrichtungen in der Kalandstraße zwischen Marktplatz und Sternstraße. Dort ist für die gesamte Bauzeit eine Vollsperrung notwendig, da die Tiefbauarbeiten in offener Bauweise erfolgen, erklärt Helmut Schmitz, Technischer Leiter der Stadtwerke. Im Bereich der Josef-Wirmer-Straße werden 225 Meter Straße und in der Kalandstraße 120 Meter saniert. Dabei bleiben die vorhandenen 19 Parkplätze erhalten, die künftig im südlichen Straßenbereich gestaltet werden. Für die asphaltierte Straße ist eine Breite von 3,25 Metern vorgesehen. "Eine Pflasterung kam in beiden Bereichen wegen des Busverkehrs nicht in Frage", sagte Stickeln. Beide Straßen seien wegen der tiefen Rillen extrem sanierungsbedürftig. Komplett gepflastert wird die Rotthofgasse in der Verbindung Josef-Wirmer-Straße/Hauptstraße. Die Parkflächen werden mit Kleinpflaster aus Grauwacke hergestellt. Als Abgrenzung ist ein heller Betonstein vorgesehen, die Gosse und Rinne werden mit Grauwacke gestaltet. In beiden Straßenbereichen werden zusammen 14 Lichtstelen aufgestellt. "Die kommen in der Bevölkerung positiv an", so Walter Güntermann.

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