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Warburg Aus dem Industriegebiet Nord direkt auf die Bundesstraße

Zwei Auffahrtsarme führen auf die Ostwestfalenstraße

27.03.2014 | Stand 26.03.2014, 23:33 Uhr
Geplante Anbindung an die B 252

Warburg (scho). Die Detmolder Bezirksregierung hat ihre Unterstützung für eine Anbindung des Industriegebietes Nord/Obere Hilgenstock an die Ostwestfalenstraße (Bundesstraße 252) signalisiert. "Mit dem Bau könnte 2016 begonnen werden", hofft Bürgermeister Michael Stickeln. In den aktuellen städtischen Haushalt, der am Dienstag verabschiedet wurde, sind für die Überplanung des Gebietes bereits 30.000 Euro eingestellt.

Die rund 1,5 Kilometer lange Straße soll mit einer Breite von 6,5 Meter (plus einer Bankettbreite von jeweils 1,5 Meter) entgegen früheren Planungen kreuzungsfrei auf die Bundesstraße führen. Dazu soll der Durchlass des Wirtschaftsweges zwischen Dössel und Menne unter der Bundesstraße genutzt werden. "Im sogenannten Nesselgraben sollen zwei Auffahrtsarme geschaffen werden", sagt Bauamtsleiter Walter Güntermann. Der Verkehr aus Richtung Autobahn könne direkt nach rechts auf die neue Straße einbiegen. Fahrzeuge, die aus dem Industriegebiet kommen und in Richtung Brakel fahren wollen, fädeln ebenfalls über diesen Auffahrtsarm ein. Aus dem Industriegebiet zur A44 wird der Verkehr die vorhandene Unterführung nutzen. Einspurig: Dort ist die Fahrspur 3,75 Meter breit.

Mit dem Neubau soll eine zeitgemäße Verbindung zum Gewerbegebiet Nord hergestellt werden. Die Kosten werden rund 3,22 Millionen Euro betragen. Diese könnten zu 60 Prozent bezuschusst werden, hatte Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl in Warburg in Aussicht gestellt.

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