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Inventur in Kühlschrank und Gefriertruhe: In der Corona-Krise haben viele Menschen ihr Einkaufsverhalten geändert und lassen sich auch Lebensmittel liefern. Seit Ausbruch des Corona-Virus hat sich dieser Trend verstärkt. - © istock
Inventur in Kühlschrank und Gefriertruhe: In der Corona-Krise haben viele Menschen ihr Einkaufsverhalten geändert und lassen sich auch Lebensmittel liefern. Seit Ausbruch des Corona-Virus hat sich dieser Trend verstärkt. | © istock

Beliebte Lieferungen

08.04.2020 | Stand 07.04.2020, 16:54 Uhr

Kunden setzen in der Corona-Krise verstärkt auf die Lieferung von Lebensmitteln. Davon profitieren die Händler, die diesen Service neu anbieten, genauso wie die, die dieses Geschäftsmodell traditionell pflegen. 

Corona hat Deutschland fest im Griff: Das öffentliche Leben steht still, Schulen sind geschlossen. Um die Ansteckungsgefahr zu mindern, raten Politiker den Bürgern, zuhause zu bleiben. Genau dahin liefern Unternehmen wie Eismann ihnen die notwendigen Lebensmittel – und erleben derzeit einen regelrechten Boom mit stark erhöhter Nachfrage und einer Umsatzverdopplung bei Online-Bestellungen. Einzelne Personen bestellen den Informationen nach Tiefkühlkost für mehr als 400 Euro. Priorität hätten für Eismann aber die vielen kleinen Bestellungen. Die Mitarbeiter des Tiefkühl-Lieferdienstes nähmen viel auf sich, um Deutschland zu versorgen, natürlich unter Einhaltung der Hygienevorschriften und der Tiefkühlkette.

„Wir sind sehr stolz auf unsere Eismänner. Sie schaffen den Spagat zwischen sensibler Kundenbetreuung in Krisenzeiten und deutlich erhöhter Nachfrage", sagt Elmar Westermeyer, Geschäftsführer bei Eismann. „Wir können unseren Mitarbeitern nicht genug danken und unterstützen sie bestmöglich im Umgang mit dieser Ausnahmesituation."

Lieferungen immer bedeutender

Schon vor der Corona-Krise hat das Interesse für Lebensmittellieferungen zugenommen. Jeder fünfte Bundesbürger hat sich bereits einmal Lebensmittel nach Hause liefern lassen, ein Drittel will das in Zukunft ausprobieren. 42 Prozent der Lieferdienst-Kunden haben in den vergangenen zwei Jahren häufiger bestellt als zuvor. Das sind Ergebnisse einer aktuellen, repräsentativen Bevölkerungsbefragung des Instituts für Management und Wirtschaftsforschung (IMWF) im Auftrag von Eismann.

Seit Ausbruch der Pandemie habe dieser Trend noch einmal stark an Fahrt aufgenommen. Aus Angst vor Ansteckungen im öffentlichen Raum und in Supermärkten oder weil sie sich in Quarantäne befinden, bestellen die Deutschen so viel bei Eismann, wie nie zuvor, erklärt das Unternehmen. Einige Kunden füllten für mehr als 400 Euro ihre heimischen Eistruhen bis zum Anschlag, um auf längere Ausgangssperren vorbereitet zu sein.

„Vorrangiges Ziel ist es, den Vertrieb in dieser schwierigen Phase weiter bestmöglich zu unterstützen. Großbestellungen bedienen wir nachrangig. Wir sind bemüht, alle Kunden auch mit kleinen Bestellungen zu beliefern und nicht vor leeren Schränken stehen zu lassen", erklärt Westermeyer. „Die Lieferfähigkeit der Ware ist ausreichend, allerdings kann es aufgrund der zahlreichen Bestellungen vereinzelt zu Verzögerungen kommen."

Vorsichtsmaßnahmen bei der Auslieferung

Um Kunden und „Eismänner" zu schützen, wird die Ware weitestgehend kontaktlos ausgeliefert. „Wir empfehlen, die Ware online vorzubestellen und bargeldlos zu bezahlen. So werden weitere Berührungspunkte bei der Auslieferung verringert. Häufig findet die Belieferung auch schon komplett kontaktlos statt, indem die Ware vor die Tür gestellt oder an einem vereinbarten Ort abgelegt wird."

Der in Mettmann ansässige Direktvertrieb für Tiefkühlkost Eismann bedient seit mehr als 40 Jahren Kunden in ganz Deutschland, die Genuss und Qualität schätzen. Etwa 800 selbstständige Handelsvertreter und mehr als 400 Mitarbeiter kümmern sich um ihre Kunden und die bequeme Versorgung mit Eis- und Tiefkühlspezialitäten. Diese werden im regelmäßigen Besuchsrhythmus, im Onlineshop oder über den Katalog angeboten.

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