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 Als fachkundige Kabelträger präsentierten sich bei der Freigabe der Steinheimer Stromtankstelle (v. l.) Bürgermeister Carsten Torke, Udo Schelling, Alexander Rauer und Leonie Riekschnietz. - © Josef Köhne
 Als fachkundige Kabelträger präsentierten sich bei der Freigabe der Steinheimer Stromtankstelle (v. l.) Bürgermeister Carsten Torke, Udo Schelling, Alexander Rauer und Leonie Riekschnietz. | © Josef Köhne

Steinheim Neue Ladesäulen für E-Autos in Steinheim

Durch den zentralen Standort soll auch auswärtigen Elektromobilisten die Suche leicht gemacht werden

Josef Köhne
17.05.2019 | Stand 16.05.2019, 20:09 Uhr

Steinheim. Zwei mal 22 Kilowatt liefert eine Ladesäule, die ab sofort im Grandweg 4, unterhalb von Rathaus und katholischer Kirche, allen Besitzern von Elektromobilen als Tankstelle zur Verfügung steht. Damit können rund um die Uhr die Akkus von zwei Elektroautos zur gleichen Zeit aufgeladen werden. Zusammen mit der am Bahnhof errichteten Ladestation stehen in Steinheim somit vier Zapfanschlüsse für das Tanken des umweltfreundlichen Treibstoffs bereit. Finanziert und gebaut sind die Stromtanken von der kommunalen Westfalen Weser Energie-Gruppe und den Stadtwerken Steinheim. Laut Firmen-Repräsentantin Leonie Riekschnietz verfolgt das Unternehmen mit der Förderung von Ladesäulen zwei Ziele: „Wir wollen der Idee der Elektromobilität einen stärkeren Anschub geben und ihre Alltagstauglichkeit demonstrieren. Außerdem können wir den Nutzern der zeigen, dass sie sich durch gute Erreichbarkeit in den Alltag integrieren lässt, wie ein Elektrofahrrad oder ein Computer." 100 Säulen im Netzgebiet aufgestellt Westfalen Weser hat laut Leonie Riekschnietz im Netzgebiet 100 Säulen aufgestellt. Die Kosten pro Säule werden mit 10.000 Euro kalkuliert. Erfreut über die neuen umweltfreundlichen Errungenschaften zeigte sich Bürgermeister Carsten Torke. „Was die Ladestationen anbetrifft, sind wir im Kreis Höxter kein weißer Fleck mehr auf der Landkarte", erklärte Torke. Vor allem freue ihn, dass die beiden Ladesäulen an zentralen und leicht zu findenden Stellen aufgestellt werden konnten. Dadurch sei auch auswärtigen Elektromobilisten die Suche leicht gemacht. Dass der bereits von der Stadt Steinheim angeschaffte Renault ZOE nun in einer Stunde praktisch voll aufgetankt werden könne, mache ihn für Dienstfahrten noch attraktiver. Dank sagte Carsten Torke „allen Akteuren, die an diesem Fortschritt mitgewirkt haben." Schon in den nächsten Tagen sollen die beiden Parkplätze an der Stromzapfsäule deutlich gekennzeichnet und für alle Autos mit Verbrennungsmotoren gesperrt werden.

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