Informierten und wurden informiert: Gerd Engelmann (Schulamtsleiter; v. l.), Uwe Lorenz (Konrektor Realschule), Hubertus Fromme, M. Hartmann (beide städtisches Gebäudemanagement), Heinz Düllmann (Hausmeister), Silke Lüke (SPD), Andree Moczek (UWG), Markus Lödige (UWG), Wilhelm Freitag (CDU), Bürgermeister Carsten Torke und Architekt Jürgen Hansel. - © Wolfgang Tilly
Informierten und wurden informiert: Gerd Engelmann (Schulamtsleiter; v. l.), Uwe Lorenz (Konrektor Realschule), Hubertus Fromme, M. Hartmann (beide städtisches Gebäudemanagement), Heinz Düllmann (Hausmeister), Silke Lüke (SPD), Andree Moczek (UWG), Markus Lödige (UWG), Wilhelm Freitag (CDU), Bürgermeister Carsten Torke und Architekt Jürgen Hansel. | © Wolfgang Tilly

Steinheim Steinheimer Aula-Modernisierung in Startlöchern

Mit Kran und mit handwerklichem Geschick wird zunächst das marode Dach erneuert

Wolfgang Tilly

Steinheim. Das bisherige sogenannte Sheddach soll einem Pultdach weichen: Die graue im Inneren der Aula zu sehende Metallkonstruktion bleibt erhalten und erhält eine neue LED-Beleuchtungstechnik. Der Startschuss für diese geplante Maßnahme konnte erst jetzt erfolgen, da der Dachdeckerbetrieb wie auch der notwendige Kran frühestens in dieser Woche zur Verfügung standen. In einem vor Ort anberaumten Gespräch erläuterten Steinheims Bürgermeister Carsten Torke und der Rolfzener Architekt Jürgen Hansel den Stand der Dinge. Torke betonte die Motivation dazu damit, einmal mehr zu erklären, wie schwierig es momentan sei, Handwerksbetriebe zu finden und damit letztendlich die zugesagten Fördermittel abzurufen. Das inzwischen auf 1,2 Millionen gestiegene Projekt wird aus Mitteln des Förderprogramms „Gute Schule 2020", über das Kommunalinvestitionsgesetz und die jährlich fließende Schulpauschale des Landes abgewickelt. Zu der erheblichen Baubeginnverschiebung mit der möglichen Fertigstellung im späten Herbst und nicht im Sommer erklärte der Architekt, dass der günstigste Dachdeckerbetrieb kurz vor dem Vergabeschluss seine Mitwirkung zurückzog und der Zweite auf der Vergabeliste zum Zuge kam. Neben der mangelnden Handwerksbeteiligung am Ausschreibungsverfahren steht der unbedingt zur Dachsanierung notwendige Kran auch erst seit gestern zur Verfügung. Jetzt soll in den nächsten sechs Wochen die Dachsanierung über die Bühne gehen. Erst der Abriss, dann ein provisorischer Witterungsschutz, Dachakustikbleche und eine abschließende Dämmung mit Abdichtung stehen im Auftragskalender des Dachdeckerbetriebes. Danach folgen die technischen Gewerke mit Lüftung und Elektro und weiter der Trockenbau mit Maler und Bodenbeläge. Die Bestuhlung muss aufgrund von neuen Sicherheitsaspekten von bisher etwa 600 auf 465 Sitzplätzen reduziert werden. Ein neuer Regieraum für die Gesamttechnik entsteht auf der anderen Seite der Bühne. Von dort sollen die effiziente LED-Beleuchtungstechnik und die moderne Digitalbühnentechnik gesteuert werden. Da die Aula zu Beginn des neuen Schuljahres noch nicht zur Verfügung stehen wird, spricht Torke von „nötigen Improvisationen im Schulbetrieb".

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