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Die Feuerwehrmänner Mathias Schmidt (l.) und Guido Hartmann engagieren sich seit vielen Jahren für schwerkranke Kinder. - © Simon Ratmann
Die Feuerwehrmänner Mathias Schmidt (l.) und Guido Hartmann engagieren sich seit vielen Jahren für schwerkranke Kinder. | © Simon Ratmann

Paderborn Neues Video zeigt den 10.000-Stufen-Lauf der Feuerwehrleute im Uni-Turm

Zum zweiten Mal wurde mit der Aktion für schwerkranke Kinder gesammelt. Rund 11.000 Euro kamen so zusammen. Dieses Jahr waren aber nicht nur Brandbekämpfer beteiligt.

David Knapp
02.12.2019 | Stand 02.12.2019, 17:02 Uhr |

Paderborn. "Stufe für Stufe - Etage für Etage - für den Guten Zweck" steht auf dem Banner, das die Feuerwehrmänner- und Frauen in die Kamera halten. Neun Etagen mit insgesamt 211 Stufen und das 48 Mal, also mehr als 10.000 Stufen pro Person, galt es in diesem Jahr bei der zweiten Auflage des "Firefighter Charity Run" an der Uni Paderborn zu bewältigen. So kamen wieder Sponsorengelder zusammen, die dem Verein "Hilfe für das krebs- und schwerstkranke Kind" und der "Aktion Benni und Co." zugute kommen. "Es ist sehr gut gelaufen. Wir sind fast alle durchgelaufen und konnten eine stattliche Summe zusammentragen", berichtet Guido Hartmann aus Paderborn, der den Lauf gemeinsam mit Mathias Schmidt auf die Beine gestellt hatte. Insgesamt seien 11.000 Euro durch die Sponsoren erlaufen worden. In voller Schutzmontur die Treppen hoch "Zum Schluss war es sehr hart. Das ging bis zur Erschöpfung", sagt Hartmann. Er und 14 weitere Feuerwehrmänner- und frauen aus Paderborn, Höxter, Bredenborn, Krefeld, Hannover und Essen stellten sich der Herausforderung. In voller Schutzmontur und mit geschultertem Pressluftatmer ging es die Treppen im Uni-Gebäude hoch und runter: "Wir wurden von unseren Angehörigen und Unterstützern getragen." Unterstützung gab es in diesem Jahr zudem von sieben Mitarbeitern der Kinderklinik St. Louise in Paderborn, die trotz mangelnder Montur engagiert mitliefen. "Wir hatten einen ganz guten Draht dorthin. Uns geht es um die schwerkranken Kinder und in der Klinik haben sie jeden Tag damit zu tun", erklärt Hartmann. Es gehe nicht nur um das Geld, sondern um Aufmerksamkeit. "Duchenne-Muskeldystrophie ist eine weitestgehend unbekannte Krankheit", erklärt der Feuerwehrmann. Durch die Aktion könne die schwerwiegende muskuläre Krankheit mehr in den Fokus rücken. Deshalb wollen sie auch im nächsten wieder Treppen steigen: Stufe für Stufe, Etage für Etage.

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