Variante: Der Eingangsbereich soll besser erkennbar und freundlicher werden. - © David Schellenberg
Variante: Der Eingangsbereich soll besser erkennbar und freundlicher werden. | © David Schellenberg

Marienmünster So soll der Hallenbad-Vorplatz in Marienmünster umgestaltet werden

Bürger können sich über die Ideen informieren und im Schwimmbad eine Bewertung abgeben.

Josef Köhne
04.07.2019 | Stand 04.07.2019, 21:04 Uhr

Marienmünster. In das Umfeld soll er sich einfügen, praktisch und behindertenfreundlich soll er sein und den Leuten soll er gefallen, der Vor- und Parkplatz vor dem beliebten Freizeithallenbad im Vörden. Welche Möglichkeiten sich dazu bieten, darüber beriet der Bauausschuss in seiner jüngsten Sitzung. Dazu wurden von Klaus Hasenbein zwei sich in der Zweckmäßigkeit ähnelnde Ausbauvarianten vorgestellt, von denen sich die erste durch gerade Linienführungen von der geschwungenen zweiten abhebt. Damit der neue Platz in der Öffentlichkeit eine hohe Akzeptanz erhält, sollen die Pläne während der Sommerferien im Schwimmbad ausgehängt werden. Die Besucher und interessierten Bürger können sich dann mit einer Stimmabgabe an der Meinungsbildung beteiligen. Regenflut Ein Grund zur Eile besteht laut Bauamtsleiter Stefan Niemann nicht, da einerseits noch Schulcontainer auf dem Platz stehen und der Ausbau ohnehin erst im kommenden Jahr erfolgen kann. Um die bei starken Regenfällen unkontrolliert abfließenden Wassermassen in Bredenborn ging es in einem weiteren Tagesordnungspunkt. Da in der Vergangenheit mehrfach Schlammmassen von den Feldern in die Keller der Anwohner geflossen war, wird jetzt nach einer adäquaten Lösung gesucht. Nach einem vor etwa zwei Wochen erfolgten Ortstermin wird jetzt eine Lösung in drei Abschnitten angestrebt: Für die externe Beratung und Umsetzung einer dauerhaften Lösung hofft die Verwaltung auf einen Landeszuschuss in Höhe von 50 Prozent. Ausbaupläne Bezüglich der Ausbauplanung in der Ortschaft Kleinenbreden waren sich die Ausschussmitglieder in mehreren vorangegangenen Vorort-Sitzungen weitestgehend darüber einig geworden, dass die kleinstmögliche Ausbaustufe realisiert werden soll. Das bedeutet eine vier Meter breite Straße mit seitlichen Wasserführungen und Schotterrasen. Lediglich bezüglich eines neuralgischen Punktes am Wendehammer ist die Entscheidung noch offen. Hier ist das Abfangen einer Böschung erforderlich. Denkbar ist eine Gambionen-Wand oder eine Stützmauer. Realisiert werden soll auch hier die günstigste Lösung. Entscheidend positiv beeinflusst wird durch diese Maßnahme ein Wasserführungsproblem, das bei Starkregen auftrat. Nach der Zustimmung des Ausschusses soll in den Ferien mit der Ausschreibung begonnen werden. Erweiterung Keine Bedenken hatten die Volksvertreter bei der Vorstellung der Pläne zur Änderung des Flächennutzungsplanes und Bebauungsplanes für die Ortschaft Vörden. Die Pläne beinhalten eine Erweiterung des Gewerbegebietes „Hohehäuser Feld" in südlicher Richtung bis zur Kreisstraße 59. Umfangreiche Anregungen eines Bürgers zum Immissionsschutz im Kontext mit dem seit vielen Jahren in Vörden geförderten Luftkurort wurden zur Kenntnis genommen. Für „ungläubiges Staunen" sorgte eine Stellungnahme der im Rahmen der Beteiligten öffentlicher Belange zu hörenden Stadt Höxter. Sie meldete Bedenken gegen die weitere Ansiedlung von Einzelhandelsbetrieben an und berief sich dabei auf „den Schutz ihres zentralen Versorgungsbereichs Innenstadt vor nachteiligen Auswirkungen."

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