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HÖXTER/BAD DRIBURG

Kreis Höxter erteilt Bilster Berg Änderungsgenehmigung

Betreiber verzichtet auf zehn Sonderbetriebstage

27.08.2012 | Stand 27.08.2012, 17:02 Uhr
Kreis Höxter 

erteilt Bilster Berg

Änderungsgenehmigung - © HÖXTER
Kreis Höxter
erteilt Bilster Berg
Änderungsgenehmigung | © HÖXTER

Höxter (nw). Der Kreis Höxter hat am Montag der Bilster Berg Drive Resort GmbH & Co. KG aus Bad Driburg hat einen Änderungsantrag zu der im Juli 2011 erteilten immissionsschutzrechtlichen Genehmigung für die Errichtung und den Betrieb einer Test- und Präsentationsstrecke genehmigt. in dem Änderungsantrag die Bilster Berg Drive Resort GmbH auf die ursprünglich vorgesehenen zehn Sonderbetriebstage und konkretisiert sehr detailliert das Überwachungssystem zur Sicherstellung des Schallschutzes der Bevölkerung im Sinne der 1. Teilgenehmigung der Test- und Präsentationsstrecke.

Zur externen Überprüfung der Verlässlichkeit und Schlüssigkeit der schalltechnischen Expertise des Änderungsantrags hat der Kreis Höxter zusätzlich einen unabhängigen Sachverständigen hinzugezogen.

Wichtigste Eckpunkte der Änderungsgenehmigung sind:

  • Die Vorhabenträgerin hat die ursprünglich vorgesehenen zehn Sonderbetriebstage, an denen Veranstaltungen mit erhöhter Lautstärke möglich gewesen wären, zurückgenommen. Sie fallen somit ganz weg und sind nicht mehr Bestandteil der erteilten Genehmigung.
  • Das Überwachungssystem zur Einhaltung des Lärmschutzes der Bevölkerung, das Bestandteil bereits der 1. Teilgenehmigung ist, wird in der jetzt erteilten Änderungsgenehmigung sehr ausführlich konkretisiert. Hierfür hat die Vorhabenträgerin ein umfassendes "Konzept des akustischen Monitorings des künftigen Betriebs der Test- und Präsentationsstrecke Bilster Berg Drive Resort" vorgelegt. Darin wird das technisch hochkomplexe Monitoringsystem zur Lärmüberwachung, das den Schutz der Bevölkerung vor beeinträchtigenden Schallauswirkungen zu jeder Zeit sicher stellt, detailliert dargelegt. Ebenso werden die betriebsorganisatorischen Maßnahmen zur Sicherstellung des Lärmschutzes präzisiert.
  • Zur Sicherstellung des Lärmschutzes wird jedes einzelne Fahrzeug, das für Fahrten auf der Teststrecke zugelassen wird, mit einem so genannten "Transponder" ausgestattet. Hierdurch wird es möglich, gemessene Geräuschentwicklungen einem konkreten Fahrzeug zuzuordnen.
  • In der Änderungsgenehmigung ist auch ein Lärmschutzpuffer festgeschrieben. Schon vor dem Erreichen der festgesetzten Grenzwerte zum Lärmschutz sind umgehend betriebsorganisatorische Maßnahmen vorgesehen, wie die Herausnahme einzelner Fahrzeuge oder die sofortige Beendigung des Streckenbetriebs, wenn dies zur Sicherstellung des Lärmschutzes erforderlich wäre.
  • Zur besseren Bürgerinformation sollen monatliche Messberichte auch im Internet veröffentlicht werden.


Der Kreis Höxter hat der Bilster Berg GmbH die beantragte Ausnahmegenehmigung erteilt.
Der Kreis Höxter hat der Bilster Berg GmbH die beantragte Ausnahmegenehmigung erteilt.

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