Thomas Johlen (l.) macht den fünf Galloway-Rindern den Weg in ihre neue Heimat frei. - © FOTO: JOSEF KÖHNE
Thomas Johlen (l.) macht den fünf Galloway-Rindern den Weg in ihre neue Heimat frei. | © FOTO: JOSEF KÖHNE

PÖMBSEN Muhen neben der Teststrecke

Lebende Wald- und Weidepfleger ausgewildert

VON JOSEF KÖHNE

Pömbsen. Fünf muntere Galloway-Rinder fanden gestern auf dem Bilster Berg eine neue Heimat. Sie werden sich demnächst nach Lust und Laune austoben und zwischen Wald und Weide wählen und wechseln können.

Die "Auswilderung" der ebenso robusten wie genügsamen Rindviecher ist Teil der umfangreichen Ausgleichsmaßnahmen, die den Betreibern der Bilster Berg Drive Resort von den Genehmigungsbehörden für den Bau der Test und Präsentationsstrecke abverlangt wird. Den Galloways stehen 46 Hektar Fläche zur Verfügung. "Die Herde wird auf maximal 20 Tiere anwachsen, sodass jedem mindestens zwei Hektar zur Verfügung stehen", erläuterte Projektleiter Hans-Jürgen von Glasenapp gegenüber der Neuen Westfälischen. Damit wird die Herde exakt so groß sein, wie es aus ökologischer Sicht am sinnvollsten ist.

Dass zunächst nur fünf Tiere aus der Herde von Thomas Johlen auf dem Bilster Berg ausgesetzt werden, hat seinen Grund in der zu gewährleistenden Sicherheit der Anlage. "Erst wenn wir ganz sicher wissen, dass sich die Tiere hier gut eingelebt haben und die Anlage hält, kommen die restlichen Rinder nach", erklärt von Glasenapp.

Betreut werden die Rinder auch in Zukunft von den Gebrüdern Johlen, die langjährige Erfahrung in der Zucht der äußerst wetterresistenten Wiederkäuer haben.

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