Heinz Becker übergibt großherzige Spende

"Die Möbelstadt" fördert Anschaffung eines Computertomographen mit 20.000 Euro

Vor der Plastik des heiligen Rochus und unter den Augen von Verwaltungsleiter Stefan Kruse (r.) vollzogen Reinhard Spieß, Heinz Becker und Dr. Michael Arndt (v. l.) mit einem Händedruck die Spendenübergabe. - © FOTO: JOSEF KÖHNE
Vor der Plastik des heiligen Rochus und unter den Augen von Verwaltungsleiter Stefan Kruse (r.) vollzogen Reinhard Spieß, Heinz Becker und Dr. Michael Arndt (v. l.) mit einem Händedruck die Spendenübergabe. | © FOTO: JOSEF KÖHNE

Steinheim (kö). "Man hat mir und meiner Familie in diesem Haus schon sehr oft geholfen. Es ist also auch ein Stück Dankbarkeit, wenn ich die Anschaffung eines Computertomographen (CT) finanziell unterstütze", sagte der betagte Inhaber des bekannten Steinheimer Möbelhauses. Mit seiner großherzigen Spende will Heinz Becker zum einen das St. Rochus Hospital unterstützen, und zum andern Gutes für die Menschen in der näheren Umgebung tun.

Schon seit vielen Jahren ist es dem Ehrenbürger der Stadt Steinheim ein Anliegen, menschliche Not zu lindern und nachhaltige Hilfe zu leisten. Allein in 2008 stellte sein Unternehmen für soziale, karitative, sportliche, kulturelle und politische Zwecke 45.250,00 Euro zur Verfügung. Insgesamt profitierten davon 47 Einrichtungen und Organisationen. Die höchste, im ersten Halbjahr 2009 übergebene Spende sind die 20.000,00 Euro, die der Geschäftsführer der Kath. Hospitalvereinigung Egge - Weser, Reinhard Spieß, am 29. Juni im St. Rochus Krankenhaus in Steinheim entgegennahm.

Für Reinhard Spieß ist diese großzügig gestiftete Summe das dringend benötigte Anschubkapital für die Anschaffung des von der Ärzteschaft gewünschten CT. Weitere 130.000 der, einschließlich der Umbaukosten benötigten 250.000 Euro, kommen aus dem Konjunkturprogramm der Landesregierung NRW.

Für die Holding ist laut Spieß mit der Anschaffung des CT nicht nur eine verbesserte und schnellere Diagnostik möglich, sie hilft auch Zeit und Kosten sparen. Wie das möglich ist erläuterte der ärztliche Direktor des Steinheimer Krankenhauses, Dr. Michael Arndt. "Wir müssen die Patienten zur Befundung nicht in umliegende Kliniken transportieren lassen, wo beim Liegendstransport in der Regel um die 1.000 Euro anfallen."

Außerdem ist nach dem Einbau des CT und weiterer Übertragungsleitungen die schnelle Übermittlung von Patientendaten und CT-Aufnahmen an andere Kliniken möglich. Dr. Arndt: "Wir haben bei Bedarf die Möglichkeit, die hier mit dem CT gemachten Aufnahmen online an eine Universitätsklinik zu schicken und dort innerhalb kürzester Zeit von Spezialisten befunden zu lassen."

Mit der Anschaffung des CT ist eine Bereitschaft rund um die Uhr verbunden, für die zusätzliches Fachpersonal nach Steinheim kommen wird. Die ärztliche Betreuung wird durch die Radiologen des St. Ansgar Krankenhauses Höxter und des St. Josef Hospitals Bad Driburg sichergestellt. Auch bei Unfällen mit schweren Verletzungen kann das Krankenhaus Steinheim bei Bedarf oder Überbelegung der Spezialkliniken wertvolle Hilfe in der Diagnostik leisten.

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