Auf einem Campingplatz in Lügde geschah Abscheuliches. - © dpa
Auf einem Campingplatz in Lügde geschah Abscheuliches. | © dpa

NW Plus Logo Aufarbeitung des Missbrauch von Lügde Gutachten zeigt „Kultur der Hilfeverhinderung“ beim Jugendamt Höxter auf

Der Sozial- und Erziehungswissenschaftler Christian Schrapper hat jetzt sein Abschlussgutachten vorgelegt. Es wurde zu einer 90-minütigen Standpauke.

Burkhard Battran

Höxter/Kreis Höxter. 4.000 Seiten umfasst der Parlamentarische Untersuchungsausschuss zum Missbrauchskomplex auf dem Campingplatz bei Lügde. 800 Seiten davon haben mit der Arbeit des Jugendamts des Kreises Höxter zu tun – oder vielmehr dessen Unterlassen. Denn darin habe gewissermaßen das Hauptproblem bestanden, dass das Jugendamt seine Hauptenergie darauf verwendet hat, Argumente zu finden, um Hilfen zu verhindern, statt sie in die Wege zu leiten: Der Sozial- und Erziehungswissenschaftler Christian Schrapper hat im Kreissozialausschuss sein Abschlussgutachten zum Jugendamtsversagen im Fall Lügde vorgelegt. Es wurde zu einer 90-minütigen Standpauke, bei der auch die Ausschusspolitiker nicht ungeschoren davonkamen.

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