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Alexander Rosenke hat die Nachfolge von Tommaso Micali angetreten. Foto: Evangelisches Krankenhaus - © Krankenhaus
Alexander Rosenke hat die Nachfolge von Tommaso Micali angetreten. Foto: Evangelisches Krankenhaus | © Krankenhaus

Holzminden Neuer Chef der Unfallchirurgie im evangelischen Krankenhaus Holzminden

Der Dortmunder Alexander Rosenke hat die Nachfolge von Tommaso Micali angetreten. Welche Pläne der 47-Jährige hat - und was ihn an seiner Arbeit fasziniert.

15.01.2022 , 03:30 Uhr

Holzminden. Alexander Rosenke hat die chefärztliche Leitung der Unfallchirurgie im Evangelischen Krankenhaus Holzminden übernommen. Der 47-jährige Dortmunder tritt die Nachfolge von Tommaso Micali, der das Haus zum Jahresende verlassen hat, an. Zuletzt war Rosenke im Klinikum Hochsauerland in Arnsberg als leitender und geschäftsführender Oberarzt tätig.

Geschäftsführer Stefan Bertelsmann freut sich, Rosenke gewonnen zu haben: „Dr. Rosenke ist eine riesen Bereicherung für unser Haus und das Team der Chirurgischen Klinik. Mit seinem breiten Leistungs- und Behandlungsspektrum haben wir einen Chefarzt gewonnen, der genau in unser Bild passt und unseren orthopädischen und unfallchirurgischen Patientinnen und Patienten eine umfangreiche Versorgung bieten kann“, so Bertelsmann.

Der Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie mit den Zusatzbezeichnungen spezielle Unfallchirurgie, Notfallmedizin, Sportmedizin und manuelle Therapie war vom ersten Tag ein „eingefleischter Chirurg“.

Um ein noch tieferes Verständnis für die Disziplin der Unfallchirurgie zu erlangen, war auch ein Abstecher in den Bereich Orthopädie erforderlich. Neben einem anderthalb Jahre langen Einsatz in der stationären Versorgung der orthopädischen Patienten war Rosenke anderthalb Jahre als niedergelassener Orthopäde tätig. Begleitend hierzu wurde die Ausbildung in der manuellen Therapie absolviert und bei der Zusammenarbeit mit Sportvereinen und der entsprechenden Zusatzausbildung, hat er wertvolle Erfahrungen in der Sportmedizin erlangt. „Diese Zusatzausbildungen sind unentbehrlich für einen Mediziner, der einen Patienten möglichst in seiner Gesamtheit erfassen und behandeln möchte“, so Rosenke.

Faszination für das Sichtbare

Ein weiterer besonderer Reiz an der Unfallchirurgie sei, dass die Unfallchirurgie ein sehr transparentes Fach ist. Durch schöpferisches Wirken am Patienten wird etwas erzeugt, was man auch optisch nachvollziehen kann. Mich hat die Faszination für „das Sichtbare“ bereits sehr früh gepackt. Die Wiederherstellung der Mobilität und Selbstständigkeit von Patienten stehen im Mittelpunkt der Behandlung eines jeden unfallchirurgischen Patienten, berichtet Rosenke begeistert. Er ist ebenfalls als Durchgangsarzt (D-Arzt) für die Versorgung von Arbeitsunfällen tätig.

Der leidenschaftliche Handwerker fühlt sich zur Peripherie hingezogen und ist sehr naturverbunden, was Holzminden optimal für seinen Lebensmittelpunkt ausmacht. Durch vorangegangene Besuche in Holzminden hat Rosenke Holzminden und das Weserbergland kennen gelernt und war begeistert von den vielen Reizen. „Die unfallchirurgische Klinik erfährt nun einen enormen Aufwind. Mit Dr. Rosenke steht dem Auf- und Ausbau der Abteilung nichts mehr im Wege. Zudem wird ein neuer leitender Oberarzt seine Arbeit bei uns aufnehmen, um das Team zu verstärken und die Abteilung voranzutreiben“, berichtet Stefan Bertelsmann. Alexander Rosenke: „Ich freue mich, dass in Holzminden meine ganzen Kompetenzen, die ich im Laufe meines Werdegangs gesammelt habe, zum Einsatz kommen können. Auch die Sportmedizin findet ihren Einsatz. Mein Herz brennt vor Ideen und neuen Aufgaben.“

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