Museumskuratorin Julia Diekmann mit einer Steingut-Flasche vom Bad Pyrmonter Mineralwasserbrunnen. Die Bewohner des Adelshofs haben Wert auf gutes Wasser gelegt und haben es sich von überall her anliefern lassen. - © Burkhard Battran
Museumskuratorin Julia Diekmann mit einer Steingut-Flasche vom Bad Pyrmonter Mineralwasserbrunnen. Die Bewohner des Adelshofs haben Wert auf gutes Wasser gelegt und haben es sich von überall her anliefern lassen. | © Burkhard Battran
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Als die Wasserflaschen aus Corvey im Klo landeten

Die Äbte des Klosters haben im 18. Jahrhundert Mineralwasser verkauft. Kunden waren wohlhabende Bürger. Das Projekt, als Geldquelle gedacht, scheiterte jedoch.

Ralf T. Mischer

Höxter. Jede Kurstadt, die was auf sich hält, hat ein eigenes Wasser: Bad Driburg, Bad Pyrmont, Bad Schwalbach, Godelheim. Godelheim? Im 18. Jahrhundert gab es Bestrebungen, die Stadt Höxter zu einer Stadt mit Kurbetrieb zu machen. Das passende Heilwasser dafür gab es schon mal, es wurde abgefüllt in Corvey, die Mönche hatten 1746 den Mineralbrunnen entdeckt. Chemische Untersuchungen des Quellwassers sollten seine heilsame Wirkung belegen, ein Mineralwasserversand etablierte sich...

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