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Es gibt mehr Anfragen über NS-Opfer – hier ein Blick in die Archivräume und die Datenbank mit gescannten Dokumenten. - © Arolsen Archives/Johanna Groß
Es gibt mehr Anfragen über NS-Opfer – hier ein Blick in die Archivräume und die Datenbank mit gescannten Dokumenten. | © Arolsen Archives/Johanna Groß

Höxter/Warburg Im Gedenk-Projekt der Arolsen Archives zählt jeder Name

Das internationale Zentrum bietet interessierten Freiwilligen – auch Schulen – die Möglichkeit, bei der Identifizierung und Vervollständigung der Online-Archiv-Unterlagen mitzumachen. An diesem Mittwoch, 27. Januar, startet das Projekt neu.

Simone Flörke
27.01.2021 | Stand 27.01.2021, 17:23 Uhr

Bad Arolsen. Entstehen soll das umfangreichste Online-Archiv über NS-Verfolgte mit Namen und Informationen zu den Menschen, die von den Nazis wegen ihrer Religion, Herkunft, ihres Äußeren, ihrer sexuellen Orientierung, Behinderung, politischen Einstellung oder Kunst verschleppt und in vielen Millionen Fällen ermordet wurden, heißt es von den Arolsen Archives zur Initiative #everynamecounts. „Ihre Geschichten zeigen, wohin Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus führen. Vor diesem Hintergrund setzt das Projekt #everynamecounts in der heutigen Zeit ein aktives Zechen gegen Hass, Diskriminierung und Rassismus, denn die Motive der Verfolgung sind zeitlos", so die Verantwortlichen dazu.

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