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Wegen Auftragseinbußen meldet die Firma Arntz-Optibelt jetzt Kurzarbeit an - © Mathias Brüggemann
Wegen Auftragseinbußen meldet die Firma Arntz-Optibelt jetzt Kurzarbeit an | © Mathias Brüggemann

Höxter Kurzarbeit bei Arntz Optibelt in Höxter

250 Mitarbeiter in der Produktion betroffen

Mathias Brüggemann
11.07.2019 | Stand 11.07.2019, 14:55 Uhr

Höxter. Der Höxteraner Antriebsriemenhersteller Arntz Optibelt hat Kurzarbeit angemeldet. Betroffen davon sind 250 von insgesamt 450 Mitarbeitern in der Produktion. Wie Reinhold Mühlbeyer, Vorsitzender der Geschäftsführung, auf Anfrage von nw.de bestätigte, werde es zunächst im August für eine Woche Kurzarbeit geben. Für September und Oktober werde je nach Situation entschieden. Aufträge sind rückläufig Grund seien Auftragsrückgänge. Deshalb hatte sich bereits im Mai die Firma entschlossen, Zeitarbeitsverträge nicht mehr zu verlängern. Mehr als 70 Stellen wurden auf diese Weise gestrichen. „Wir wollen auf jeden Fall unsere Stammbelegschaft halten. Deshalb versuchen wir mit Kurzarbeit über die Delle hinwegzukommen", sagte Mühlbeyer. Am Standort Höxter beschäftigt die Firma insgesamt rund 1.000 Mitarbeiter. Die Ursachen für die Auftragsrückgänge sieht Mühlbeyer vor allem in der unsicheren weltwirtschaftlichen Lage. Mühlbeyer nannte unter anderem den Brexit, den Handelskonflikt zwischen den USA und China und die Situation in der Türkei. Aber auch der trockene Sommer dieses und des vergangenen Jahres habe zu Nachfragerückgängen bei Landmaschinenherstellern geführt. „Ich hoffe, dass sich ab Oktober die Situation entspannt und wir die Kurzarbeit reduzieren oder ganz zurückfahren können", sagte Mühlbeyer. „Es gibt einige ermutigende Signale".

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