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Höxters Bürgermeister Alexander Fischer hört nächstes Jahr auf. Er will sich beruflich umorientieren. - © David Schellenberg
Höxters Bürgermeister Alexander Fischer hört nächstes Jahr auf. Er will sich beruflich umorientieren. | © David Schellenberg

Höxter Reaktionen auf den Rückzug von Höxters Bürgermeister Alexander Fischer

Parteikollegen bedauern den Schritt, andere nennen ihn "notwendig"

Mathias Brüggemann
23.02.2019 | Stand 23.02.2019, 15:05 Uhr

Höxter. Mit seiner Entscheidung, bei der nächsten Kommunalwahl nicht mehr anzutreten, sorgte Höxters Bürgermeister Alexander Fischer am Freitag für eine Überaschung. So reagieren andere Politiker auf seinen Rückzug: Hans-Josef Held, SPD-Stadtverbandsvorsitzender: „Wir haben die Entscheidung von Alexander Fischer zur Kenntnis nehmen müssen und bedauern diese sehr. Er hat als Bürgermeister der Stadt einen neuen Stil geprägt und beharrlich an der Weiterentwicklung der Stadt gearbeitet. Die Partei wird jetzt überlegen müssen, wie sie sich personell für das nächste Jahr neu aufstellt." Werner Böhler, SPD-Fraktionsvorsitzender: „Es ist kein Geheimnis, dass die SPD-Fraktion nicht immer einer Meinung mit dem Bürgermeister war. Das ist aber in der Sache begründet, da Stadträte häufig einen anderen Blick auf die Entwicklungen haben als die Verwaltungen. Dieses lässt sich auch in anderen Städten sehen. Grundsätzlich aber war die Zusammenarbeit immer sehr konstruktiv und von einem vertraulichen Miteinander geprägt. Daher bedauern wir die Entscheidung sehr, haben sie aber zu respektieren." Stefan Berens, CDU-Fraktionsvorsitzender: „Ein guter und notwendiger Schritt. Das ist der beste Dienst, den er Höxter noch erweisen konnte. Wir brauchen künftig eine überzeugende Person im Rathaus. Die Chance, eine solche Person zu finden, ist jetzt gegeben." Hans-Georg Heiseke (UWG): „Ich bin überrascht von dem frühen Zeitpunkt seiner Entscheidung. Er war keine Führungspersönlichkeit und hat viele Fehler gemacht. In der Bäderfrage hat er sich ganz schwach verhalten." Hermann Loges, BfH-Vorsitzender: „Das ist sicherlich nicht die schlechteste Nachricht für Höxter. Mich überrascht allerdings, dass er diesen Schritt schon zu einem derart frühen Zeitpunkt gemacht hat. Jetzt ist er eine ,Lame Duck’." Ludger Roters, Fraktionsvorsitzender der Grünen: „Ich bin überrascht. Es war aber schon erkennbar, dass er nur noch wenig politische Unterstützung hatte. Insofern ist sein Schritt in gewisser Weise folgerichtig."

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