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Maria Schmidt: Seit 2014 im Amt als Erste Beigeordnete und stellvertretende Bürgermeisterin in Höxter. - © Simone Flörke
Maria Schmidt: Seit 2014 im Amt als Erste Beigeordnete und stellvertretende Bürgermeisterin in Höxter. | © Simone Flörke

Höxter Maria Schmidt einziger Kandidatenvorschlag in Göttinger Rat

Schuldezernentin: 52-Jährige soll am 16. November in Niedersachsen gewählt werden und zieht dorthin zurück

Simone Flörke
05.11.2018 | Stand 05.11.2018, 16:46 Uhr

Höxter/Göttingen. „Ich freue mich auf jeden Fall auf diese neue Aufgabe. Meine Traumstelle", sagt Maria Schmidt. Die Erste Beigeordnete und Stellvertreterin des Bürgermeisters wird nach vier Jahren Höxter verlassen und als neue Schuldezernentin zurück in ihre alte berufliche Heimat nach Göttingen gehen. Sie bestätigt, dass der Rat Göttingen in der nächsten Woche am 16. November über diese Bewerbung und ihr Amt abstimmen wird. Der Oberbürgermeister habe in Niedersachsen dafür das Vorschlagsrecht – und sie ist die einzige Bewerberin, die er vorschlagen wird. Die Fraktionen im Göttinger Rat hätten sich schon eindeutig positioniert, so dass sie nach der Zustimmung des Rates zum 1. Februar 2019 ihre neue Stelle als Chefin dann von rund 650 Mitarbeitern antreten wird. Elf Jahre als Leiterin des Schulamtes „Der Bereich ist mir nicht fremd", sagt Maria Schmidt im Gespräch mit der NW am Montag. Schließlich hatte die 52-jährige Diplom-Verwaltungswirtin bereits zuvor 25 Jahre bei der Stadtverwaltung Göttingen gearbeitet, davon elf Jahre als Leiterin des Schulamtes. „Ich freue mich auf die kleinen und großen Menschen, für die ich zuständig sein werde – Göttingen hat mit 130.000 Einwohnern allein 15 Kitas. Und auf die Mitarbeiter." Aber sie werde in Höxter auch ihre Mitarbeiter vermissen. „Wie auch meinen Musikverein, das Golfen oder die Freizeitanlage Godelheim zum Entspannen." Sie werde auch zurück nach Göttingen ziehen, denn es gebe eine Residenzpflicht. Was ihre Nachfolge in Höxter betreffe, müssten nun Bürgermeister und Rat entscheiden. An der „politischen Stelle einer Ersten Beigeordneten" als Schnittstelle zwischen Verwaltung und Rat hält sie aber einen Wahlbeamten für angemessen. Die Stelle wird dann wohl ausgeschrieben werden müssen. Maria Schmidt war Ende 2013 vom Rat Höxter einstimmig ab 2014 auf acht Jahre zur Ersten Beigeordneten gewählt worden.

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