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Premiere: Corinna Wodarz mit Spongebob vor ihrer neuen Burg aus hunderten Legosteinen. - © Kristin Kieltsch
Premiere: Corinna Wodarz mit Spongebob vor ihrer neuen Burg aus hunderten Legosteinen. | © Kristin Kieltsch

Höxter Lego-Ausstellung mit neuen Exponaten im Hütteschen Haus Höxter

Corinna Wodarz bietet im Museum im Hütteschen Haus neue Exponate rund um Lego. Eröffnung ist am Samstag

Kristin Kieltsch
30.06.2018 | Stand 29.06.2018, 17:56 Uhr

Höxter. Zum dritten Mal präsentiert Corinna Wodarz ihre Lego-Ausstellung im Museum im Hütteschen Haus. Diesmal mit 90 Prozent neuen Objekten, darunter viele Unikate. Alle zwei Jahre ist das Thema ihrer Sommerausstellung Lego, immer abwechselnd mit Playmobil. Vom Samstag, 30. Juni, bis zum Sonntag, 26. August, gibt es die Ausstellung, die sich in sechs Szenen unterteilt. Neben den Zügen und Häusern der 70er/80er Jahre, einem Aquarium, einer 1,60 Meter hohen Burg, einer Stadt, Lego Friends, und dem Star Wars-Universum lässt sich in den Vitrinen die Entwicklung von Lego von den Anfängen bis heute begutachten. Auch eine Spielecke für die Kinder ist vorhanden. Corinna Wodarz berichtet, dass sie schon als kleines Kind gerne mit Lego gebaut habe und sie es auch heute noch entspannend finde. Außerdem sei es eine große Motivation, junge Familien und Kinder zu erreichen, die sonst eher weniger museumsinteressiert seien. Viele Exponate stammen von Flohmärkten Viele ihrer Exponate hat Corinna Wodarz auf Flohmärkten entdeckt. Dabei ist sie gezielt auf der Suche nach Dingen, die sie in ihrer nächsten themenbezogenen Ausstellung präsentieren kann. Spontane Zufallsfunde sind nach ihrer Angabe eher selten. Ihr Lieblingsflohmarkt ist der in Hannoversch Münden am Weserpark, der alle vier Wochen stattfindet. „Selbst bei schlechtem Wetter kann man sich darauf verlassen, dass da um die 150 Stände sind", berichtet Wodarz. Ihr Lieblingsexponat ist die Stadt, die aus den verschiedensten Häusern und sehr viel Liebe zum Detail gebaut wurde. Sie weiß auch, dass bei den Kindern die große Burg am besten ankommen wird. Schon bei ihren letzten Ausstellungen habe sie vor allem positive Reaktionen bekommen. „Die meisten Leute kommen mit einem Lächeln wieder runter." Etwas enttäuschend sei für sie jedoch, dass immer mehr Kinder heutzutage mit fertigen Lego-Sets spielten und ihre Fantasie beim Bauen nicht mehr angeregt werde. Umso wichtiger ist ihr die Spielecke ihres Museums, in der sie regelmäßig Abends Bauwerke entdeckt, die die Kinder selbst errichtet haben.

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