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So soll sie aussehen: Die DFB-Akademie - mitten in der Stadt und doch im Grünen: Auf dem ehemaligen Rennbahngelände in Frankfurt am Main plant der DFB den Neubau eines riesigen Komplexes. Grafik: Deutscher Fussball-Bund/kadawittfeldarchitektur - © Deutscher Fussball-Bund/kadawittfeldarchitektur
So soll sie aussehen: Die DFB-Akademie - mitten in der Stadt und doch im Grünen: Auf dem ehemaligen Rennbahngelände in Frankfurt am Main plant der DFB den Neubau eines riesigen Komplexes. Grafik: Deutscher Fussball-Bund/kadawittfeldarchitektur | © Deutscher Fussball-Bund/kadawittfeldarchitektur

Höxter Know-how aus Höxter für den Deutschen Fußball-Bund

Auch die Berliner Flughäfen, das österreichische Parlament und heimische Kommunen gehören zu den Kunden

17.06.2018 | Stand 17.06.2018, 15:32 Uhr

Höxter. Während auf den heimischen Bildschirmen in den kommenden Tagen die Gruppenspiele laufen, wird in Höxter schon für die Zukunft geplant. Das Ingenieurbüro Rotermund-Ingenieure unterstützt den DFB mit Beratungsleistungen für die neue DFB-Akademie in Frankfurt. Der Deutsche Fußball-Bund errichtet in Frankfurt auf dem Gelände der ehemaligen Galopprennbahn die neue DFB-Akademie. Mit der neuen DFB-Akademie soll erreicht werden, dass Maßstäbe für die Entwicklung des Spitzensports gesetzt werden und der deutsche Fußball weiterentwickelt wird. Die Beratungs- und Ingenieurgesellschaft Rotermund-Ingenieure aus Höxter wurde nach eigenen Angaben vom DFB mit den Berechnungen der Lebenszykluskosten und der Erstellung eines Betriebskonzeptes beauftragt. Im Zuge der laufenden Planungen und späteren Baumaßnahmen sollen die zukünftigen Betriebs- und Nutzungskosten deutlich minimiert werden. »Die Nutzungskosten betragen im Regelfall mindestens 80 Prozent der Lebenszykluskosten« "Im Regelfall betragen die Nutzungskosten mindestens 80 Prozent der Lebenszykluskosten, nur 20 Prozent entfallen auf die Baukosten", erklärt Prof. Uwe Rotermund aus Höxter. Bei geplanten Baukosten von etwa 109 Millionen Euro werde einem die Dimension der möglichen Kostenbandbreite und der hiermit verbundenen Optimierungsmöglichkeiten schnell klar. Für die Berechnungen greifen die Ingenieure aus Höxter auf eigenerstellte Berechnungswerkzeuge wie den Immobilien-Lebenszykluskosten-Rechner Ilkro zurück. "Um den zukünftigen Betrieb zu planen, wird parallel ein Betriebskonzept für den DFB erstellt und festgelegt wie die internen Prozesse der zukünftigen Bewirtschaftung der DFB-Akademie aussehen", so Rotermund weiter. Zudem werden die extern einzukaufenden Leistungen festgelegt und später am Markt ausgeschrieben. Dem Datenmanagement für den zukünftigen Betrieb kommt durch die Digitalisierung eine besondere Bedeutung zu. Hierzu erstellte das Team um Prof. Uwe Rotermund Dokumentationsrichtlinien. Die DFB-Akademie ist nach Unternehmensangaben nicht das einzige Großprojekt von Rotermund-Ingenieure. Das über lange Jahre aufgebaute Know-how aus Höxter werde in vielen bundesweiten Projekten eingesetzt. So berechneten die Architekten und Ingenieure beispielsweise die Betriebskosten für den neuen Flughafen Berlin, einschließlich der bestehenden Flughäfen Schönefeld und Tegel. "Hierbei verließen wir bei den langjährigen Nutzungskosten den Millionen-Bereich, die Kosten für die Flughäfen liegen im einstelligen Milliardenbereich", so Prof. Rotermund. Die Verwaltung des Österreichischen Parlaments oder die Freie und Hansestadt Hamburg ließen sich durch die Fachleute aus Höxter schulen und wollen demnächst auch die Lebenszykluskosten senken und den Gebäudebetrieb professionell planen. Die Optimierungsmöglichkeiten sind nicht nur für Großprojekte geeignet. In den letzten Jahren haben viele Städte und Landkreise mit Rotermund-Ingenieure zusammengearbeitet. Vom Landkreis Weilheim-Schongau im Süden bis zur Stadt Münster im Nordwesten - viele Kommunen beauftragen Rotermund-Ingenieure mit Wirtschaftlichkeitsberechnungen für ihre Gebäude. Aktuell sind Berechnungen für die Technischen Betriebe Solingen in der Bearbeitung. In den Kreisen Höxter und Holzminden wird das Thema erst langsam aktuell, so wurden unter anderem Projekte für Marienmünster und für Boffzen berechnet.

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