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Höxter Medizinische Hilfe für Kinder in Krisengebieten

Humanitäre Aktion: Dr. Ibrahim Moussa ist als Mund- und Kiefer- sowie als Plastischer Gesichtschirurg mit den Kollegen der Organisation Hammer Forum in den ärmsten Ländern der Welt unterwegs. Der Brenkhäuser möchte den Mädchen und Jungen damit ein Alltagsleben und ein Überleben ermöglichen

Simone Flörke
21.05.2018 | Stand 21.05.2018, 18:31 Uhr
Pragmatisch: Normalerweise arbeitet Dr. Ibrahim Moussa in Lemgo in einer modernen Praxis. Bei den humanitären Einsatz operiert er schon mal im Licht einer Stirnlampe. - © Privat
Pragmatisch: Normalerweise arbeitet Dr. Ibrahim Moussa in Lemgo in einer modernen Praxis. Bei den humanitären Einsatz operiert er schon mal im Licht einer Stirnlampe. | © Privat

Brenkhausen. „Ich komme selbst aus armen Familienverhältnissen. Ich weiß, was es bedeutet und wie es aussieht, im Alltag ums Überleben zu kämpfen", sagt Ibrahim Moussa. Der 59-Jährige stammt aus Syrien, lebt seit 1982 in Deutschland, seit 1999 in Brenkhausen. Und er hat die Möglichkeit, den Menschen zu helfen. Mit seinem Know-how als Mund- und Kieferchirurg und Plastischer Gesichtschirurg. Deshalb verbringt der Mediziner mit dem doppelten Doktortitel seinen Urlaub dort, wo dieser Überlebenskampf täglich stattfindet: in den Krisengebieten der Welt. Und hilft. Gemeinsam mit den medizinischen Teams des Hammer Forums, einer Hilfsorganisation, die sich speziell um die Kinder kümmert, die medizinische Behandlungen brauchen – die sie sonst nicht bekommen könnten. Darüber möchte er am Freitag, 25. Mai, in einem Vortrag in Höxter allen Interessierten berichten. Um für die Arbeit des Hammer Forums und um Spenden zu werben.