Werben für Unterstützung: Die prominenten Paten zusammen mit den Vertretern der Stadt Höxter setzen auf die hohe Bürgerbeteiligung auf dem Weg zur möglichen Landesgartenschau 2023 in Höxter. - © Simone Flörke
Werben für Unterstützung: Die prominenten Paten zusammen mit den Vertretern der Stadt Höxter setzen auf die hohe Bürgerbeteiligung auf dem Weg zur möglichen Landesgartenschau 2023 in Höxter. | © Simone Flörke

Höxter Sie brennen für die Landesgartenschau

Bürgerforum: Am Samstag, 2. Dezember, sind ab 14 Uhr alle interessierten Bürger aus der gesamten Region eingeladen, mit prominenten Gesprächspartnern die Chancen und Risiken einer solchen Großveranstaltung in Höxter zu diskutieren. Landtagspräsident André Kuper hält den Impulsvortrag

Höxter. Seit sie vor zwei Wochen mit der Nachricht an die Öffentlichkeit gegangen sind, haben sie viel Beifall für die Idee, einige kritische Stimmen wegen der Kosten und viele Unterstützer aus politischen wie gesellschaftlichen Gremien für ihr Vorhaben „Bewerbung für die Landesgartenschau 2023" bekommen: Diese Anzahl der Unterstützer will die Stadt Höxter nun enorm vergrößern und möchte die Bürger mit ins Boot holen. Dafür ist der Samstag vor dem ersten Advent ein wichtiger Termin, „um größtmögliche Transparenz und Teilhabe herzustellen", erklärten Bürgermeister Alexander Fischer und Höxters Baudezernentin Claudia Koch. Am Samstag, 2. Dezember, um 14 Uhr startet der zweieinhalbstündige Informations- und Bürgerforum in der Aula des König-Wilhelm-Gymnasiums in Höxter. Rat Höxter soll am 22. Februar über eine mögliche Bewerbung entscheiden Und dazu sind ausdrücklich nicht nur die Höxteraner, sondern alle Bürger des Kreises und der gesamten Region eingeladen, um Ideen und Anregungen, Bedenken und Meinungen miteinander zu diskutieren. Denn die Strahlkraft einer solchen Veranstaltung gehe weit über eine Stadt hinaus, betonen die Akteure unisono. Derzeit loten zwei Büros aus, wie der Weg über eine Machbarkeitsstudie zur Bewerbung um die Ausrichtung dieses „Großprojektes" (Fischer) sinnvoll möglich sein kann. Der Rat soll am 22. Februar darüber entscheiden, schon am 1. März ist Abgabeschluss für die Bewerbung. Bis dahin gibt es viel zu tun. Dafür haben sich die Höxteraner für den 2. Dezember prominente Unterstützung geholt: Landtagspräsident André Kuper – einst Bürgermeister in Rietberg, als diese Stadt 2008 die LGS ausrichtete – wird den Impulsvortrag halten und Erfahrungen weitergeben. Danach gibt’s eine Projekteinführung von Elmar Pröbsting (Landschaftsarchitektenbüro Heuschneider) mit Podiumsdiskussion und den Teilnehmern Bürgermeister Alexander Fischer, Bürgermeister Andreas Bee (Bad Lippspringe), Prof. Hans-Peter Rohler (Hochschule OWL), Klaus Töpfer (ehemaliger Bundesumweltminister und Ehrenbürger), Viktor Herzog von Ratibor, Josef Kowalski vom Kirchenvorstand St. Stephanus und Vitus Corvey und einem Vertreter der Werbegemeinschaft. Sechs moderierte Arbeitsgruppen werden prominent begleitet Anschließend sollen die Bürger diskutieren können. Es gibt sechs moderierte Arbeitsgruppen, die von Klaus Töpfer, Bundestagsmitglied Christian Haase, Landtagsmitglied Matthias Goeken, den Bürgermeistern Alexander Fischer und Andreas Bee sowie Kreisdirektor Klaus Schumacher begleitet werden. Danach gibt es eine Zusammenfassung dieser ersten Ergebnisse. „Wir sind heute und am 2. Dezember spitzenmäßig vertreten", freut sich Claudia Koch über die namhafte Unterstützung. Städte, Vereine und Verbände seien als Multiplikatoren für den 2. Dezember angeschrieben worden. Darüber hinaus sind alle interessierten Bürger ohne Anmeldung eingeladen mitzureden, wirbt Bürgermeister Fischer. Und betont: „Wir möchten unser Feuer für die Landesgartenschau 2023 weitertragen in die Bevölkerung."

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