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Langeweile: Müßiggänger Leonce (Leon Bömmelburg) vertreibt sich die Zeit mit seinem Smartphone. Auch Valeria (Alicya Wozniak) frönt dem Nichtstun. - © Helga Krooß
Langeweile: Müßiggänger Leonce (Leon Bömmelburg) vertreibt sich die Zeit mit seinem Smartphone. Auch Valeria (Alicya Wozniak) frönt dem Nichtstun. | © Helga Krooß

Höxter Theater-Ensemble begeistert mit "Leonce und Lena" in Ottbergen

Premiere: Theater im Ku-Stall überzeugt mit dem Büchner-Lustspiel - daraus entsteht eine unterhaltsame Groteske

Helga Krooß Helga Krooß
14.11.2017 | Stand 13.11.2017, 20:26 Uhr |

Ottbergen. In seinem 1836 geschriebenen Stück „Leonce und Lena“ skizziert Georg Büchner das Bild einer Adelsgesellschaft, das aus Langeweile, Müßiggang, Belanglosigkeit und Arroganz besteht. Aber es geht auch um Fremdbestimmung, Willkür, den Sinn der Existenz, Träume und Hoffnungen. Man muss schon genau hinhören, um all die literarischen, politischen und gesellschaftlichen Anspielungen zu registrieren.

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