Die Angeklagte Angelika W. (l.). - © Marc Köppelmann
Die Angeklagte Angelika W. (l.). | © Marc Köppelmann

Paderborn/Höxter 33. Verhandlungstag im Bosseborn-Prozess: Sprachnachrichten beschäftigen sich mit Susannes Tod

Alle Details des Verhandlungstages im Ticker zum Nachlesen

Jürgen Mahncke

Paderborn/Höxter. Am heutigen Dienstag hat es in der Verhandlung des Doppelmordprozesses von Bosseborn einen weiteren Verhandlungstag gegeben - den insgesamt 33. Wie schon in der letzten Verhandlung wurden weitere Sprachnachrichten von den Mobiltelefonen der beiden Angeklagten angehört beziehungsweise verlesen. Die meisten Sprachnachrichten, die in der Verhandlung verlesen oder angehört wurden, stammen aus dem Frühjahr 2016 und aus den Tagen unmittelbar vor dem Tod von Susanne, die am 22. April 2016 starb. Zwei Tage vor ihrem Tod sagt Wilfried W. in einer Sprachnachricht: "Susanne liegt schon seit zwei Tagen immer auf dem Boden. Willst Du, Angelika, nicht einen Krankenwagen rufen für Susanne?" Gegenüber Susanne hat er sich wie folgt geäußert: "Du würdest doch am liebsten jetzt durch meine Hand sterben, Susanne? Du wolltest doch sterben." Susanne: "Ja, das habe ich gesagt. Irgendwann mal, wenn der liebe Gott mich haben will." "Aber dazu bist Du zu feige. Sonst wärst Du schon längst unter der Erde. Jetzt müssen wir einen anderen suchen, den Du mit deiner Tour auf die Palme bringen kannst", hat die Angeklagte Angelika W. gesagt. Der Strafverteidiger von Wilfried W. hatte zuvor den Antrag gestellt, alle 12.000 Dateien zu begutachten, um einen realen Eindruck von dem Angeklagten zu erhalten. Hier alle Details des Prozesstages im Ticker zum Nachlesen:

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